Projekte/Mitgliederversammlung 2024/Wahlen


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Mitgliederversammlung 2024
Wahlen


Kandidaturen sind bis zum 12. Mai 2024 möglich.


Mitglieder des Vorstands

Profil

Die Vorstandstätigkeit bei Wikimedia Österreich umfasst eine Bandbreite an Tätigkeiten, die vom Entwerfen langfristiger Ziele und Visionen für den Verein über das Einbringen des eigenen Netzwerks und Kontakten bis hin zur Vertretung des Vereins nach außen im Allgemeinen und der nationalen und internationalen Wikimedia-Community im Speziellen reicht. Dabei sind immer die Interessen des Vereins als Entscheidungsgrundlage zu wahren, auch wenn diese sich nicht immer mit den privaten Interessen der einzelnen Vorstandsmitglieder decken werden.
Welche Aufgaben und Pflichten der Vorstand hat, lässt sich in den Statuten nachlesen. Die Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit mit der Geschäftsstelle sind in der Geschäftsordnung zu finden.

Bei Fragen wendet euch gerne an verein[@]wikimedia.at oder hinterlasst eine Nachricht auf der Diskussionsseite.

Kompetenzen

  • Eigene Kenntnisse und Kompetenzen einbringen
    • Finanz, Recht, Betriebswirtschaft
    • Know-How der Wikimedia-Bewegung
    • Kontakte und Einblick in Like-Minded Communities
    • Kontakte und Einblick in Partnerorganisationen
  • Wünschenswert: Sehr gute Englischkenntnisse (zweite Arbeitssprache im Verein gegenüber Geldgeber*innen und internationalen Partnerorganisationen)

Zeitaufwand

  • Bereitschaft zum Wochenendeinsatz (3-4x im Jahr) im Rahmen von Strategieklausuren (auch als Hybridformat möglich)
  • Bereitschaft zu regelmäßigen Videokonferenzen (ca. alle 3 Wochen für 1-2 Stunden)
  • Bereitschaft zur persönlichen Teilnahme an Vereinsevents (MV, Ideen- und Planungswerkstatt etc) (auch als Hybridformat möglich)

Verantwortlichkeiten

  • Verantwortung und Haftung für einen Verein mit einem Jahresbudget von rund €350.000 und derzeit vier bis fünf Angestellten

Tätigkeiten

  • Aktive Mitarbeit in einer der Expert*innengruppen (ca. ein Call von 2 Stunden ca. alle 6 Wochen)
  • Affinität und Erfahrung zu strategischer Arbeit und Organisationsentwicklung. Der Vorstand macht keine Projektarbeit und ist gemäß der Geschäftsordnung nicht in das Tagesgeschäft involviert.

Unterstützung

  • Wikimedia Österreich übernimmt alle nötigen Reisekosten für Vorstandsmitglieder.
  • Wir legen Wert auf die Vereinbarkeit von Ehrenamt, Beruf und Familie. Für Vorstandsmitglieder mit betreuungspflichtigen Kindern oder Angehörigen können wir nach Absprache auch Betreuungs- oder Reisekosten für Familienmitglieder erstatten.
  • Die Geschäftsstelle von Wikimedia Österreich unterstützt den Vorstand tatkräftig in organisatorischen und administrativen Belangen.

Darüber hinaus gibt es bei Bedarf die Möglichkeit, Weiterbildungsmaßnahmen in Anspruch zu nehmen (z.B. im Bereich der Finanzaufsicht oder Organisationsentwicklung).

Wählbarkeit

Das passive Wahlrecht, also das Recht, eine Kandidatur als Vorstandsmitglied einzureichen, steht gem. § 8 Abs. 2 der Statuten allen ordentlichen Vereinsmitgliedern sowie den Ehrenmitgliedern zu. Vom (aktiven wie passiven) Wahlrecht ausgeschlossen sind allerdings Angestellte des Vereins. Ebenfalls nicht wählbar sind nach § 8 Abs. 3 der Statuten jene Vereinsmitglieder, die trotz erfolgter Mahnung mit der Einzahlung ihres Mitgliedsbeitrags im Rückstand sind.

Kandidatinnen und Kandidaten

Sonja Fischbauer

 
Sonja Fischbauer beim Wikimedia Summit 2024
  • Vor 40 Jahren geboren und fast ebenso lange aufgewachsen in Wien1, lebt und arbeitet jetzt in Berlin
  • Vorstandsmitglied (Stellvertretende Obfrau) seit 2022. Verantwortungsbereiche: Organisationsentwicklung und internationales Wikiversum
  • seit 2022 Mitglied der EG Organisationsentwicklung und EG Internationales
  • 2018-2022 Mitglied des Good Governance Gremiums
  • seit 2018 Vereinsmitglied
  • 2016-2018 Freelancerin für u. a. Wikimedia Hackathon und Wikidata-Workshops. (Links und mehr Informationen in meinem Benutzerinnenprofil )
  • Diplomstudium Ur- und Frühgeschichte und Mittelalterarchäolgie an der Universität Wien (Abschluss 2010, akadem. Grad: Mag. phil.)
  • Hauptamt: Seit 2014 im Bereich Offenes Wissen tätig. Ehemals als Freelancer (u.a. für WMAT, WMDE und WMF, TU Wien, etc.), seit 2018 im Team der Open Knowledge Foundation Deutschland als Spezialistin für Organisationsentwicklung und Strategie.

Wie ich anno dazumal ins Wikiversum kam, hab ich schon für meine Wahl 2022 erzählt. Jetzt bin ich seit zwei Jahren im Vorstand, und ich bin extrem dankbar dafür, dass ich meine Fähigkeiten für den Verein einsetzen darf. Im Vorstand sind wir mittlerweile ein eingespieltes Team mit klaren Rollen. Wir können uns wirklich aufeinander verlassen. Ich bin allen Kollegen und Kolleginnen dafür extrem dankbar - aber besonders möchte ich mich bei unserer Obfrau Ulli Zeller bedanken, die es mir leicht gemacht hat, mich durch die enge Zusammenarbeit als ihre Stellvertreterin zu etablieren. (Mehr über uns Obfrauen in diesem Blogartikel.)

Durch meinen Job bei der Open Knowledge Foundation bin ich an der Schnittstelle von Technologie, Politik und Gesellschaft. Ich arbeite als Organisationsentwicklerin im Hauptamt an ähnlichen Herausforderungen, wie sie uns auch in der Vorstandsarbeit beschäftigen. Zusammen mit meinen Vorstandskolleg*innen und den Mitarbeitenden der Geschäftsstelle trage ich unter anderem dazu bei, dass wir unsere Good Governance Verfahrensordnung verbessern; dass wir einen verständlichen, hilfreichen Verhaltenskodex schreiben; dass wir die Risiken für den Verein gut evaluieren und strategisch solide Entscheidungen treffen, wenn es um Ressourcen geht.

Als Vorstandsmitglied vertrete ich die Interessen unseres Vereins auch auf internationalen Veranstaltungen, zuletzt auf dem Wikmedia Summit, 19.-21. April 2024. Auf dieser Veranstaltung der Wikimedia Foundation kommen Vertreter*innen aller Chapter und Usergruppen zusammen. Es wird über Strategie entschieden, die letztendlich auch die jährlichen Grants (Förderbudgets) der einzelnen Länder beeinflusst. Dort habe ich alles gegeben um der Wikimedia Foundation klar zu machen, wie wichtig es ist, Strategie und Budget-Entscheidungen zu dezentralisieren. Mit viel Diskussionsarbeit und guten Allianzen haben wir es geschafft, unsere Forderungen in die finale Abstimmung zu bringen, wo sie großen Zuspruch erhalten haben. Wir sind im internationalen Movement ein verhältnismäßig kleiner Verein, doch wir schaffen mit unserer starken Community und schlanken Geschäftsstelle viel mehr als manche große. Ich will weiterhin dafür kämpfen, dass wir in internationalen Diskussionen einen wichtigen Platz einnehmen und bei strategischen Fragen mitentscheiden.

Und noch eine kleine Sache: Ein latentes Ziel von mir ist, mich ersetzbar zu machen. Auch wenn ich gerne noch für eine weitere Amtsperiode bleibe, dokumentiere ich und gebe mein Wissen gerne weiter, dass meine Arbeit im Vorstand nachvollziehbar, transparent und nachhaltig hilfreich bleibt.

Danke für eurer Vertrauen bisher. <3

Ich würde mich sehr freuen, den Verein in einer weiteren Amtsperiode zu unterstützen.

1 genauer gesagt in

Heidrun Rosenberg  

  • Alter: vor 60 Jahren in Bayern geboren und aufgewachsen,    
  • Wohnort: seit 2009 in Wien ansässig.
  • Studium/ Beschäftigung: Kunstgeschichte, Landesgeschichte und Archäologie in München, Berlin, Düsseldorf. (Abschluss M.A.)Tätigkeiten als Universitätsdozentin, Museums- und Ausstellungskuratorin und Autorin, u.a. in Freiburg i.Brsg., Heidelberg, Wien, derzeit freiberuflich tätig.
  • Vorstandsmitglied (Beirätin) (kooptiert 2022, gewählt 2023)

·      seit 2021 Vereinsmitglied

·      seit 2021 Mitglied der im DACH – Verband tätigen Arbeitsgruppe Kunstwissenschaften und Wikipedia (kuwiki)

·      seit 2022 Mitglied der EG Partnerschaften

·      2022-2024 Mitglied des Good Governance Gremiums

  • Kurze Vorstellung / Erfahrungen und Kompetenzen:

Wie Wissen als unabhängiges Gemeinschaftsgut gesammelt, aufrechterhalten und möglichst vielen zugänglich gemacht werden kann, fasziniert mich schon lange. Die Wikipedia und das Wikiversum halte ich für eine der wichtigsten Erfindungen des 21. Jahrhunderts und eine der glücklichsten Leistungen der digitalen Revolution. Insbesondere in Bereichen der Kultur, die in Zeiten des gedruckten Buches oft über Formen vermittelt wurde, die nicht allen leistbar waren, halte ich die digitale Verfügbarkeit von Informationen und Bildern für einen großen Gewinn. An der Schnittstelle zu öffentlichen Häusern ist hier noch viel Vermittlungsarbeit zu leisten. Dafür möchte ich mich gerne weiterhin einsetzen und freue mich aktuell über eine beginnende Kooperation mit dem MAK. Ein zukünftiges Anliegen ist es mir auch, für eine bessere Repräsentation für in Österreich wirkende Künstler:innen der Gegenwart und unmittelbaren Vergangenheit in der Wikipedia zu sorgen.

Die Arbeit im Verein, wie auch in der AG kuwiki (u.a. für die Veranstaltungsreihe "tips & tools") habe ich bisher als eine höchst achtsame, lehrreiche und auch transparente Zusammenarbeit erfahren, für die ich mich sehr bedanke, und die ich – wenn mir das Vertrauen ausgesprochen wird – gerne eine weitere Periode begleiten möchte. Mit Kontakten zu verschiedenen Kulturszenen bringe ich ein gutes Netzwerk mit. Meine Kompetenzen liegen eher im Bereich des Kreativen. 2023 wurde mir die Newcomer-Eule überreicht.

Martina Oesterreich

  • Wohnort: bei Köln (D)
  • Kurze Vorstellung / Erfahrungen und Kompetenzen:
    • Nach dem Abschluss eines geowissenschaftlichen Studiums (Abschluss mit akad. Grad Dr. rer. nat), war ich zunächst in der universitären Lehre tätig und arbeite seit vielen Jahren in einer staatlichen geowissenschaftlichen Fachbehörde.
    • Ich bin seit 2005 Autorin in der deutschsprachigen Wikipedia und arbeite darüber hinaus u.a. in den Schwesterprojekten Wikimedia Commons und Wikidata mit. Seit etlichen Jahren bin ich Mitglied in den Vereinen WMDE und WMAT. Im Jahr 2020 wurde ich in den Vorstand von WMAT gewählt und war in den letzten Jahren als Beirätin tätig. Seit über 10 Jahren engagiere ich mich im Organisationsteam der jährlich stattfindenden WikiCon, zuletzt 2023 in Linz bzw. in diesem Jahr in Wiesbaden.
    • Innerhalb der Wikipedia-Community bin ich seit über einem Jahrzehnt bestrebt, neue Beteiligungsformate, Konzepte und Projekte zu entwickeln und umzusetzen, die einen leichten Einstieg in die Wikipedia-Projekte ermöglichen und vorhandenen Autoren*innen interessante, in der Wikipedia eher unterrepräsentierte Themen erschließen. Die Durchführung niedrigschwelliger Projekte, wie thematisch eingegrenzte Schreib- und Fotowettbewerbe, u.a. zum UNESCO-Jahr des Glases inspirieren mich und machen mir persönlich große Freude. Sehr wichtig ist mir bei den Projekten die nachhaltige Vernetzung mit öffentlichen und kulturellen Einrichtungen sowie ein ressourcenschonender Einsatz von zur Verfügung stehenden Personal- und Finanzmitteln. Seit über 5 Jahren arbeite ich auf diesem Gebiet in einer Expert*innengruppe mit WMAT zusammen. Gemeinsam haben wir Projekte, u.a. mit der UNESCO-Kommission Österreich zum Thema „Immaterielles Kulturerbe in Österreich“ entwickelt und umgesetzt.
    • Die letzten Jahre unter den Randbedingungen der Auswirkung einer weltweiten Pandemie und grassierenden Inflation, kriegerischen Auseinandersetzungen in Europa und der Welt haben uns im Verein vor große Herausforderungen gestellt; Community-Projekte konnten nicht so – wie ursprünglich angedacht – durchgeführt werden, Prioritäten mussten neu gesetzt, Projekte mussten verschoben bzw. Aufgaben neu übernommen werden. Ich kandidiere zum dritten Mal für den Vorstand von WMAT und würde mich daher umso mehr freuen, wenn mir erneut das Vertrauen geschenkt würde, damit ich meine mir gesteckten Ziele in der Community- und Vorstandsarbeit unter hoffentlich günstigeren äußeren Randbedingungen verwirklichen kann. Die Arbeit in der letzten Vorstandsperiode habe ich trotz der o.g. Herausforderungen als äußerst wertschätzend, problem- und lösungsorientiert und sehr konstruktiv empfunden. Bei einer erfolgreichen Wiederwahl würde ich mich verstärkt für die Wertschätzung im digitalen Ehrenamt sowie die Entwicklung von nachhaltigen und ressourcenschonenden Formaten und Prozessen in der Community- und Vorstandszusammenarbeit einbringen wollen. Besonderes Augenmerk würde ich auf die Implementierung von effizienten, transparenten und nachhaltigen Arbeitsabläufen legen, die einer ehrenamtlich arbeitenden Community bzw. eines ehrenamtlich agierenden Vorstands gerecht werden und gleichzeitig ein hohes Maß an Transparenz der Arbeit ermöglicht. Ein vertrauensvolles und wertschätzendes Verhältnis zu den Mitarbeiter*innen der Geschäftsstelle ist für mich dafür eine wesentliche Grundvoraussetzung.

Nicole High-Steskal

  • aufgewachsen zwischen Österreich und USA, lebt im Weinviertel
  • promovierte Klassische Archäologin, mein Forschungsfeld lag viele Jahre lang im Bereich der Digital Humanities
  • seit 2019 auf Wikidata unterwegs, wo ich hauptsächlich archäologische Themen bearbeite

Meinen Wikimedia-User habe ich zwar erst 2019 erstellt, doch mein Weg zu Wikipedia begann schon etwas früher, als ich für ein Forschungsprojekt an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften immer wieder versucht habe, Daten aus verschiedenen Quellen zusammenzuführen. Nach Starthilfen über das WikiProjekt Ogham Stones und Aegean Glyptic Bibliography, habe ich dann begonnen meine eigenen Themen einzubringen. Ich entwickelte in dieser Zeit eine große Leidenschaft für OpenRefine, um Abläufe zu automatisieren und größere Datensätze bearbeiten und hochladen zu können. Zuletzt habe ich mit dem Landesmuseum Württemberg und dem Landesarchiv Baden-Württemberg an der Erarbeitung von Prozessen zum Upload von Sammlungsdaten gearbeitet. Mehr dazu hier und hier.

Während meiner Zeit als Lehrende an der Donau-Universität Krems (2019-2023) habe ich immer wieder Wikimedia und Wikidata genutzt, um mit Studierenden digitale Kompetenzen aufzubauen und ihnen eine Möglichkeit aufzuzeigen, wie sie sich aktiv im digitalen Raum sinnstiftend beteiligen können. In dieser Zeit lernte ich erstmals WMAT besser kennen, die mir mit Unterlagen weitergeholfen haben. Der Einsatz von Wikipedia und Wikidata in der Lehre hat immer viele Augen geöffnet und ein stärkeres Bewusstsein für die gemeinschaftliche Arbeit geschaffen.

Seit Herbst 2022 bin ich Teil der EG Partnerschaften und schätze den Austausch und die Diskussionen in der Gruppe. Thematisch setze ich mich für unterschiedliche Themen ein. Dazu gehört der Bereich Lehre/Weiterbildung zu digitalen Themen (inkl. der Rolle von KI), der Bereich Kulturerbe, Museen, Archiv und der Bereich Universität, wo Wikidata für Forschungsprojekte immer interessanter wird. Ich nehme häufig eine vermittelnde Rolle zwischen Stakeholdern ein und verbinde gerne Akteure und Akteurinnen mit ähnlichen Anliegen und Interessen. Ich würde gerne den Vorstand im Bereich Wikidata, aber auch in der Entwicklung von weiteren Partnerschaften im Museums, Archiv und auch Forschungsbereich unterstützen und dabei helfen diese Themen über Grenzen hinweg partnerschaftlich weiterzuentwickeln. Zusätzlich würde ich mich gerne stärker mit Vereinsthemen auseinandersetzen und die Zusammenarbeit mit Freiwilligen, aber auch den unterschiedlichen Nutzer*innengruppen, unterstützen. Ich würde gerne den Verein in der nächsten Amtsperiode unterstützen.

Michael Karolzak

 
Vortragender beim Europaforum Bodensee zum Thema: "Was die Europäische Union von Wikipedia bezüglich Bürgerpartizipation lernen kann." (2022) im vorarlberg museum in Bregenz, Vorarlberg, Österreich (Photo: Asurnipal, CC BY-SA 4.0)
  • Alter: 64
  • Wohnort: Weil am Rhein (D)
  • Kurze Vorstellung / Erfahrungen und Kompetenzen:
    • Die erfolgreiche Arbeit als Vorstandsmitglied für Wikimedia Österreich möchte ich gern weiterführen, und weiterhin gerne Verantwortung bei der Gestaltung des Vereins zu übernehmen. Daher bewerbe ich mich auf eines der zu vergebenden Vorstandsämter. Falls Ihr mir bei dieser Wahl Euer Vertrauen aussprecht, werde ich gern weiterhin im Bereich des stellvertretenden Schriftführers weiterarbeiten und auch mit den anderen Expertinnen und Experten in der Gruppe Organisationsentwicklung kontinuierlich an den Verbesserungen der Organisationsstruktur zu arbeiten. Gerne setze ich hier die Erfahrungen aus meinem beruflichen Bereich ein.
    • Im Rahmen meiner Mitarbeit im Organisationsteam der WikiCon 2012 in Dornbirn (Vorarlberg) habe ich mich auch für eine Mitgliedschaft bei WikimediaT Österreich entschieden. Weiterhin bin Mitglied in den Chaptern Wikimedia-Deutschland (seit 2005) und Wikimedia-CH (seit 2008). Für mich war es schon immer ein Anliegen, daß sich Menschen der Wikipedia treffen um miteinander um den besten Weg zu ringen und sich dabei noch in die Augen schauen zu können. Nicht alles läßt sich online in den neuen Formaten lösen, daher habe ich auch in den Vorbereitungsteams von Skillshare und der ersten beiden WikiCons mitgearbeitet. Nach der WikiCon im Vierländereck in Dornbirn wurde ich auf die Mitarbeit im Vorstand von Wikimedia Österreich aufmerksam gemacht, um dort weiter mitzuarbeiten. Es wurden die Schriftführeraufgaben erfüllt, an der Organisation gefeilt, die Strategie weitergeführt und immer wieder im deutschsprachigen Raum mit verschiedenen Aktiven der Wikimedia-Projekte diskutiert.
    • In der Wikipedia bin ich mit meinem Account Gustavf im Jahre 2004 angekommen und bin dort nach verschiedenen Aktivitäten im Artikelnamensraum auch in die Metawelt des Wikversums eingedrungen. Stationen waren hierbei Expertengremium, Schiedsgericht, Besuche von überregionalen Stammtischen. Mitgewirkt habe ich mich auch bei überregionalen Projekten, wie zum Beispiel TAO (Third Age Online), für das ich von der Wikimedia-CH als Vertreter der Community im Evaluation-Team mitwirkte.
    • Beruflich bin ich als Elektroingenieur unterwegs. Hier habe ich mir als Seniorexperte im Bereich der Sicherheitstechnik auch Erfahrungen beim Entwurf eines Risikomanagementrahmens sammeln können, der eine solide Basis für eine wirksame Integration sein sollte. Dies sollte sich auch auf die bei Wikimedia AT vorhandene Struktur abbilden lassen.
    • Sehr gern möchte ich mich bei Euch an dieser Stelle bedanken, daß ich für Euch schon sechs Amtsperioden mitgestalten durfte. Meine Freizeitaktivitäten sind immer noch so organisiert, daß ich neben anderen Ehrenämtern auch dieses noch sortiert bekomme ;-) Wenn Ihr mir vertraut, vertraue ich Euch auch und lege noch eine Vorstandsperiode drauf … Lust dazu und Freude daran habe ich. :-)

Beppo Stuhl

 
Beppo beim 15. Geburtstag von WMAT 2023 im Wissensturm in Linz
  • Ich bin in Wien geboren und aufgewachsen, und noch immer Einwohner dieser Stadt. Das liegt daran, dass ich beruflich die Gelegenheit hatte, in der Wiener Stadtplanung die Stadtstruktur in einigen Punkten (Donauinsel, Naturschutz- und Erholungsgebiete) mitzuplanen. Dabei lernte ich die Kraft der Zusammenarbeit in diesem komplexen Bereich kennen, ohne die die Planung und Umsetzung der Projekte nicht möglich gewesen wäre.
  • Nachdem ich im Jahr 2004 begonnen hatte, in der Wikipedia zu editieren meldete ich mich im Jahr 2005 als User Regiomontanus an und seither ist die deutschsprachige Wikipedia das Hauptprojekt im Wikimedia-Bereich, an dem ich mitarbeite.
    • Schon bald ergab sich die Gelegenheit, zusammen mit anderen Wikipedianerinnen und Wikipedianern eine Struktur aufzubauen, in deren Rahmen die Förderung und das Zusammenspiel der verschiedenen Wikimedia-Projekte, wie Wikimedia Commons, Wikisource, Wiki Voyage, Wiktionary und zuletzt das neu gegründete WikiData in Österreich in Angriff genommen werden konnte.
    • So kam es in den Jahren 2008/2009 zur Gründung von Wikimedia Österreich (WMAT) als Verein nach dem österreichischen Vereinsrecht und als anerkanntes Chapter innerhalb des Wikiversums, wo ich seit 2009 als Vorstandsmitglied (zuerst stellvertretender Schriftführer) Verantwortungsbereiche übernahm. Derzeit habe ich die Position des Schriftführers inne.
    • Ein Anliegen war mir seit damals die Community, besonders die Gewinnung von Neulingen und Mitgliedern, sowie die Partnerschaft mit GLAM-Insitutionen (GLAM steht für Galleries, Libraries, Archives and Museums). Die erste wichtige Kooperation entstand 2010 mit dem Bundesdenkmalamt im Rahmen von Wiki Loves Monuments.
  • Die Aufgaben und Ziele von Wikimedia waren nicht nur in der Vergangenheit herausfordernd, sie sind auch in der Zukunft stetigen Anpassungen und Strategieprozessen unterworfen.
    • Die Wikimedia Foundation hat sich umstrukturiert, das wirkt sich immer wieder auf die Budgetplanung der einzelnen Chapter aus. Wir haben als Wikimedia Österreich schon eine gewisse Resilienz erreicht und durch die internationale Arbeit der Vorstandsmitglieder und besonders der Geschäftsführung und der Geschäftsstelle bisher kaum drastische Einbußen bei der Finanzierung hinnehmen müssen. So gesehen ist die Förderung der Projektarbeit trotz der verschiedenen Krisen in guten Händen. Es kommt auch auf die Ideen und die Mitarbeit der Community an, ob Wikimedia Österreich seinen Kurs beibehalten kann.
    • Die Wikimedia-Bewegung und die deutschsprachige Wikipedia haben den 20. Geburtstag bereits hinter sich. Für Projekte im Internet ist das ein langer Zeitraum, nach dem sich Abnützungserscheinungen bemerkbar machen und Konflikte überhand nehmen. Im Schiedsgericht der deutschsprachigen Wikipedia bin ich an der Lösung solcher Konflikte und an der Entwicklung gemeinsamer Verhaltensregeln und Richtlinien wie dem UcoC (Universal Code of Conduct) beteiligt.
    • Die Entwicklung der weltweiten Bewegung macht mich derzeit optimistisch, dass es mit unseren Projekten auch in der Zukunft gut weitergehen wird. Ein Zukunftskongress der deutschsprachigen Wikimedia-Projekte wird noch vor der Mitgliederversammlung tagen und konkrete Möglichkeiten erarbeiten. Die österreichische Community ist bei diesen Entwicklungen mit Ideen und Kooperationen immer vorne mit dabei. So macht die Zusammenarbeit Sinn und soll noch lange weitergehen.

Interne Rechnungsprüfung

Profil

Die interne Prüfung ist ein gewähltes Ehrenamt und wird von der Mitgliederversammlung auf zwei Jahre bestellt. Ziel der internen Prüfung ist festzustellen, dass die Mittel gemäß unseres Leitbilds und Vereinsziels eingesetzt werden und der Communitybezug gegeben ist. Auch Aufdeckung von Interessenkonflikten können Inhalt der Prüfung sein, wenn nötig in Zusammenarbeit mit dem Good Governance Gremium.

Mehr zur Rechnungsprüfung findet sich in den Statuten.

Bei Fragen wendet euch gerne an verein[@]wikimedia.at oder hinterlasst eine Nachricht auf der Diskussionsseite.

Kompetenzen

  • Sicherer Umgang mit Zahlen und Bilanzen, Erfahrungen im Bereich Betriebswirtschaft, Controlling, Steuerberatung oder Finanzmanagement
  • Einblicke und Erfahrungen aus anderen Vereinen
  • Ausgeprägtes Verständnis für die Werte und Funktionsweise der Wikimedia-Bewegung

Zeitaufwand Die Art und Weise sowie den Detailgrad der Prüfung bestimmt die interne Prüfung selbst, entsprechend kann der Zeitaufwand variieren. Für die Prüfung aller Unterlagen sind in der Regel vier bis sechs Wochen Zeit eingeplant. Da alle formalen Fragen und eine gründliche Stichprobenprüfung der Belege und Rechnungslegung bereits im Vorfeld durch die externe Prüfung erfolgen, muss dies nicht zwingend auch von der internen Prüfung wiederholt werden, ein Fokus auf inhaltliche Aspekte ist möglich.

Tätigkeiten

  • Prüfung der Vereinsfinanzen hinsichtlich Leitbild und Vereinszielen sowie möglichen Interessenkonflikten
  • Abstimmung und Koordination der Prüfung mit Geschäftsführung und externer Prüfung
  • Erstellung eines schriftlichen Berichts für die Mitgliederversammlung
  • Präsentation des Berichts bei der Mitgliederversammlung

Kandidatinnen und Kandidaten

Thomas Planinger

  • Alter: 32
  • Wohnort: Dornbirn, Vlbg
  • Kurze Vorstellung / Erfahrungen und Kompetenzen:
    • Im Verein habe ich bislang fast jede erdenkliche Rolle schon einmal eingenommen. So war ich etwa einer der ersten Angestellten des Vereins als dessen erster Community-Manager (2013–2014), wurde später mit der Schaffung des Good-Governance-Gremiums zum Vertreter der Mitarbeitenden in dieses berufen (2014–2018) und durfte ab Juli 2018 auch im Vorstand des Vereines tätig werden, wobei ich ab Juni 2020 dessen Obfrau-Stellvertreter war. Nachdem ich zuletzt seit 2022 aufgrund familiärer Verpflichtungen die Vereins-Aktivitäten etwas zurückgestellt habe, möchte ich mich nunmehr erneut in einer für mich nicht gänzlich neue Rolle für den Verein einbringen: Als dessen interner Rechnungsprüfer nämlich. Nicht gänzlich neu ist mir diese Rolle deshalb, weil ich bereits im Jahr 2016 (für das Vereinsjahr 2015) kurzfristig interimistisch als interner Rechnungsprüfer kooptiert wurde, nachdem damals unser bisheriger, langjähriger Rechnungsprüfer überraschend verstorben war. Den von mir damals verfassten internen Rechnungsprüfungsbericht findet ihr hier.
    • Bezüglich für die Rechnungsprüfung brauchbarer Kompetenzen kann ich formal auf eine kaufmännische Matura (an einer Handelsakademie für Wirtschaftsinformatik) sowie ein absolviertes Studium des Wirtschaftsrechts (LL.B. und LL.M. an der Wirtschaftsuniversität Wien) verweisen. Neben der oben erwähnten kurzfristigen interimistischen Rechnungsprüfung für Wikimedia Österreich im Jahr 2016 habe ich vergangenes Jahr auch die Rechnungsprüfung der Personalvertretung meiner beruflichen Dienststelle übernommen. Beruflich bin ich als Verwaltungsjurist in der Vorarlberger Landesverwaltung tätig.
    • Sofern mir die Mitgliederversammlung in der Wahl ihr Vertrauen schenkt, würde ich sehr gerne die interne Rechnungsprüfung unseres Vereins für das aktuelle Vereinsjahr übernehmen.

Beste Grüße, Thomas Planinger (Diskussion) 20:27, 2. Mai 2024 (CEST)

Externe Rechnungsprüfung

Unsere externe Prüfung sowie auch die Spendengütesiegelprüfung erfolgt durch die Steirische Wirtschaftstreuhand. Ziel der Prüfung ist die Sicherstellung einer ordnungsgemäßen Rechnungslegung und einer statutengemäßen Mittelverwendung. Die gute und bewährte Kooperation mit der Steirischen Wirtschaftstreuhand soll auch in der kommenden Amtsperiode fortgesetzt werden und möchten die Mitgliederversammlung bitten, dies mit ihrer Abstimmung zu unterstützen.

Mehr zur Rechnungsprüfung findet sich in den Statuten.

Bei Fragen wendet euch gerne an verein[@]wikimedia.at oder hinterlasst eine Nachricht auf der Diskussionsseite.

Good Governance Gremium (Vertretung der Mitgliederversammlung)

Profil

Der Good Governance Kodex umfasst die Grundsätze einer verantwortungsvollen Organisationskultur für Wikimedia Österreich. Das Good Governance Gremium dient als Meldestelle für allfällige Verstöße gegen diesen Kodex. Jeweils ein Mitglied wird von der Mitgliederversammlung, dem Vorstand und der Belegschaft gewählt.

Bei Fragen wendet euch gerne an verein[@]wikimedia.at oder hinterlasst eine Nachricht auf der Diskussionsseite.

Kompetenzen

  • Governance-Erfahrung aus anderen Vereinen oder Organisationen
  • Grundlegende Kenntnisse des Vereinsrechts

Zeitaufwand

Da es unser Ziel ist, Konflikte zu vermeiden bevor sie entstehen und grobe Verletzungen des Good Governance Kodex somit selten sind, beschränkt sich der Zeitaufwand in der Regel auf wenige Stunden pro Jahr, um Anfragen des Vorstands zu beantworten und eine gemeinsame Sitzung, in deren Rahmen der Bericht für die Mitgliederversammlung erstellt wird.

Tätigkeiten

  • Beratung des Vorstands zu verantwortungsvoller Organisationskultur und zum Umgang mit potenziellen Interessenkonflikten
  • Anlaufstelle bei möglichen Verstößen gegen Good Governance Kodex
  • Konfliktmanagement im Rahmen von Verstößen gegen den Good Governance Kodex
  • Erstellung eines gemeinsamen schriftlichen Berichts für die Mitgliederversammlung
  • Präsentation des Berichts bei der Mitgliederversammlung

Kandidatinnen und Kandidaten

Kopiervorlage in Wiki-Sytax mit ... Vorname Nachname

  • Alter: xx (optional)
  • Wohnort: xx
  • Kurze Vorstellung / Erfahrungen und Kompetenzen:

Walter Isack

  • Alter: 74
  • Wohnort: Neuhofen an der Krems ( OÖ)
  • Langjähriges Mitglied im Verein, seit 2011 überwiegend als Fotograf auf Wikimedia Commons tätig und anerkannt
  • Gute Kontakte zu Wikipedianern, Vereinsmitgliedern und Vorstand, jedoch unabhängig und mit genügend Abstand um in einem Konfliktfall objektiv im Interesse des Vereins zu beraten.