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Version vom 18. Februar 2019, 21:42 Uhr von Agruwie (Diskussion | Beiträge) (Link aktualisiert)
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Nachrichten

Bericht zur Stolpersteintagung in Berlin

Am 21. und 22. Februar 2019 fand eine Tagung in Berlin statt, Thema: STEINE DES ANSTOßES ODER NORMIERTES RITUAL? ZUR ROLLE DES STOLPERSTEIN-PROJEKTS IN DEN ERINNERUNGSKONFLIKTEN DER GEGENWART

Auf diese Tagung wurde ich frühzeitig aufmerksam gemacht und gebeten zu kommen, die Konferenz war innerhalb einer Woche komplett ausgebucht, trotz Wechsels in größere Räumlichkeiten, die Nachrückliste war auf 50 Personen beschränkt und war voll. Ca. 150 Menschen hatten das Glück an der Tagung teilzunehmen. Darunter einige Stolpersteininitiativen, Universitäts-Lehrende und Vertreter von Gedenkstätten. Es gab viele sehr interessante, teilweise kontroverse Vorträge, es wurde sehr viel und sehr angeregt diskutiert und sehr gerne Bilder von Wikimedia Commons ohne Lizenz-Angaben verwendet, auch sonst wurde die Wiki gerne verwendet. Ich wies darauf hin, dass ich mich sehr freue, wenn Bilder verwendet werden, diese aber künftig bitte korrekt zu lizenzieren wären. Ich nutzte die Zeit dort, um mich mal persönlich vorzustellen, so kannten mich einige zwar per Mail und Telefon, konnten jetzt aber auch die Wikipedia-Userin dahinter kennenlernen. Die Wiki wurde auch dann Thema in den Pausen, wie sie funktioniert, warum man nicht im eigenen Personenartikel editieren darf. Etwas unangenehmer wurde das Gespräch, wenn man sich darüber beklagte, dass man im Bereich Stolpersteine Fehler ausbessern wollte oder man den Wunsch nach Aktualisierung verspürte, diese Änderungen aber nie möglich waren, da sie praktisch immer zurückgesetzt wurden mit nicht verständlichen Begründungen. Ich versuchte zu helfen, zu erklären und meine Mailadresse haben alle Teilnehmer der Konferenz erhalten, ich versprach auch zukünftig gerne zu helfen und zu beraten und gab auch meine Wünsche bekannt: bat bei zukünftigen Verlegungen gute Angaben zu Adressen, Anzahl der dort verlegten Steine zu machen, am besten auch eine ausführliche Biografie zu schreiben und immer auch ein Foto von Gunter Demnig bei der Verlegung zu veröffentlichen, da ich dies alles gut als Quelle für die Wikipedia verwenden könnte. Auch mit Schlesinger traf ich mich, um so einen sehr kleinen Teil der Berliner Community kennenzulernen. Das Treffen war sehr angenehm, er gab mir wertvolle Tipps. Des Weiteren nutzte ich die Zeit um ein paar Stolpersteine zu putzen und das eine oder andere Foto der frischen Neuverlegungen zu machen. Donna Gedenk (Diskussion) 11:59, 12. Mär. 2019 (CET)


Notiz zu Plattform vs. Institution

Auch eine Plattform

Ich war gestern bei einer Podiumsdiskussion zu „Soziales Engagement in Zeiten der Digitalisierung“ auf der Wirtschaftsuniversität Wien, unter anderem mit Vertretern von Microsoft, Rotem Kreuz und Caritas. Es ist zum Beispiel um Pflegeroboter, Cloud-Produkte und (Klagen gegen) Fake News auf Social Media gegangen. Am Rande hab ich einen für uns vielleicht interessanten Aspekt mitgenommen. In der Wirtschaft gibt es den Trend zur „Verplattformung“ im Gegensatz zur „Institutionalisierung“. Gemeint sind Plattformen wie Uber, die für traditionelle Taxiunternehmen eine Herausforderung darstellen. Wikipedia wäre eine Plattform, während Wikimedia Österreich eine Instutition ist. Auch für Freiwilligenorganisationen gilt, dass gegenläufige Versuche, also innerhalb eines Plattformsystems eine Institutionalisierung zu versuchen, von der Akzeptanz her schwierig sein kann. RL, 6.3.2019


Bericht vom SG-Treffen vom 8. bis 10. Februar 2019 in Nürnberg

Das Treffen des Schiedsgerichtes fand vom 8. bis 10. Februar 2019 in Nürnberg statt. Ich bin wiederum mit der Bahn gefahren, buchte diesmal aber keine Spartickets. Am Freitag Abend lernten wir uns bei einem gemeinsamen Abendessen kennen. Am Samstag fanden Nachbetrachtungen zu abgeschlossenen Fällen statt, auch wurden die bisher stattgefundenen persönlichen Gespräche mit Konfliktparteien besprochen und aus den Erfahrungen Empfehlungen für zukünftige Gespräche erarbeitet. Außerdem wurde das Meinungsbild zur Amtszeitverlängerung des Schiedsgerichtes ausgearbeitet (welches derzeit noch Unterstützer sucht). Gedanken gemacht haben wir uns auch zur Verbesserung des Klimas in der Wikipedia, insbesondere zur besseren Lösung von Langzeitkonflikten, sowie zur Verbesserung der Wahrnehmung des Schiedsgerichtes in der Community – beide Themen werden als Programmpunkte für die AdminCon vorbereitet. – Zum Fotografieren bin ich leider wieder nicht gekommen, da ich nach dem Treffen nach Hause musste, weil am nächsten Tag der Installateur zu mir kam und ich dafür noch viel vorzubereiten hatte. Liebe Grüße, --Häferl (Diskussion) 11:18, 4. Mär. 2019 (CET)


Treffen von Vorstandsmitgliedern einiger Wikimedia-Chapter in Prag

Gruppe der (Vize-)Obleute in Prag

Am 24. und 25. November 2018 fand in Prag ein Treffen der Obleute der Wikimedia-Organisationen aus Europa und Asien statt (Meta-Seite: hier. Ziel des Treffen war es, gemeinsam Methoden und Konzepte zu entwickeln, um international und lokal die Zusammenarbeit der Freiwilligen im organisierten Teil der Wikimedia-Welt zu verbessern.

Um ebenjene Zusammenarbeit zu verbessern, beschäftigte man sich am ersten Tag hauptsächlich mit der Selbstorganisation der Wikimedia-Organisationen im jeweiligen Vorstand - darunter wie etwa die Entscheidungsfindung und die Durchführung dieser Entscheidungen aussieht und wie diese verbessert werden kann, gerade wenn es um die die Vorbereitung auf Vorstandssitzungen geht. Desweiteren wurde auch die Analyse der Gruppendynamik in einer Arbeitsgruppe wie einem Vorstand erarbeitet und dabei speziell auf die Teamrollen nach Belbin Bezug genommen. Diese hilft ganz gut wenn es darum geht, Stärken und Schwächen eines Vorstands zu analysieren und dementsprechend darauf zu reagieren bzw. für die zukünftige Zusammensetzung des Vorstands auf ebenjene Gruppendynamik zu achten.

Interessanter war natürlich die Besprechung wichtiger Punkte, die momentan international ziemlich unter den Nägeln brennen: zum einen die Neuordnung der Finanzierung der Wikimedia-Organisationen in den jeweiligen Ländern, die heute hauptsächlich über die Wikimedia Foundation läuft, aber aus diversen Gründen oft bürokratisch und langwierig für die Länderorganisationen zu beantragen ist. Das daraus resultierende Dokument sollte bis Mitte Februar den zuständigen Strategiegruppen im Strategieprozess 2030 vorgestellt werden.

Ein anderer Punkt, der mir sehr wichtig war, war die Erweiterung der momentanen Obleute-Gruppe. Diese beinhaltet momentan nur jene Organisationen, die sich "Chapter" nennen dürfen. Da sich die Wikimedia-Welt jedoch seit einigen Jahren weitergedreht hat und das bisherige Organisationsmodell schön langsam unbrauchbar wird (hauptsächlich weil es User-Gruppen gibt, die in der Entwicklung schon deutlich weiter sind als manche Chapter), habe ich beim Treffen in Prag eine Erweiterung/Inkludierung weiterer Organisationen angeregt, die auch hinsichtlich ihrer Geographie und Erfahrungen eine Bereicherung dargestellt werden. Dieser Vorschlag wird momentan noch intern diskutiert, ich bin allerdings guter Dinge, dass wir bis zum Wikimedia Summit in Berlin Ende März soweit sind, die Obleute-Gruppe um 15-20 Organisationen erweitern zu können. Hoffentlich war dieser Bericht zu eher internationalen Themen kurzweilig genug, bei Fragen oder Anregungen zu den in Prag besprochenen Themen könnt ihr mich gerne jederzeit kontaktieren! :-)

Stadtwiki-Tage 2018

Neben bekannter Plattformen Freien Wissens wie die Wikipedia existieren eine Vielzahl an Projekten im Bereich des Freien Wissens, denen viele fleißige Freiwillige ihre Freizeit, Arbeit und Geld widmen, die aber mangels überregionaler Bekanntheit kaum die verdiente Anerkennung und Förderung genießen. Die daraus resultierenden Probleme können bereits jene Aktiven der nicht so prominenten Schwesterprojekte der Wikipedia erahnen: es hängt an sehr wenigen Leuten wenn nicht sogar an Einzelnen, von denen der Erfolg oder auch das langfristige Scheitern abhängt. Da bei jenen auf Privatinitiativen fußende Kleinprojekte obendrein unter einem latenten Finanzierungsproblem leiden, nutzte ich die im Juli veranstalteten Stadtwiki-Tage in Fürth, um einen Ein- und Überblick über die Situation kleiner regionaler Wikis bzw. Wissenplattformen gewinnen zu können.

Das Fürth-Wiki, der Organisator und Veranstalter der Stadtwiki-Tage, zeigt als Vorzeige-Wiki in vielerlei Hinsicht, was mit wenigen Aktiven und wenig Budget möglich ist. Aus der Not eine Tugend machend setzt das regionale Wiki unter anderem auf Technik, um die wenigen aber sehr motivierten Autoren eine möglichst effiziente Erstellung und Bearbeitung von Inhalten zu ermöglichen. Neben dem Einsatz der semantischen Erweiterung ( Semantisches Wiki) wurde eine Vielzahl an Zusatzmodulen installiert bzw. diese sogar auch für die Bedürfnisse des Fürth-Wikis angepasst: Neben der Implementierung des oben angesprochenen semantischen Wikis zeichnet sich das Wiki durch eine im Vergleich zum Standardmodul verbesserte mobile Version aus, es werden hochgeladene Karten georeferenziert und Bilder so angepasst, dass Material verschiedener Zeitepochen vergleichbar wird und mittels Slider direkt auf dem Bild alt und neu verglichen werden kann.

Die Stadtwiki-Tage 2018 zeigten einen guten Querschnitt aus den verschiedensten Wiki-Initiativen mitsamt ihren unterschiedlichen Motivationen und Anforderungen, die im Zuge der Vorstellung durch die Repräsentanten der teinehmenden Wikis zu Tage traten:

In der jeweils folgenden Diskussion wurde auch die durch die Wikis angewandten Lizenzmodelle angesprochen, da oftmals im guten Glauben Lizenzen (z.B. „nicht kommerziell“) eingesetzt werden, die nicht den Vorgaben Freien Wissen entsprechen und oftmals auch für einen Verlust der mühsam aufgebauten Inhalte verantwortlich sein können.

Neben der Möglichkeit, technische Details zu den im Fürth-Wiki eingesetzten Module zu erfahren, wurden auch rechtliche Aspekte und Entwicklungsmöglichkeiten regionaler Plattformen erörtert. Die Goethe-Universität Frankfurt/Main präsentierte eine Langzeitstudie, die die Entwicklung regionaler Wikis beobachtet und auswertet.

Zusammenfassend boten die Stadtwiki-Tage 2018 ein sehr dichtes, interessantes und überaus informatives Programm, das einen guten Einblick über Positives aber auch über Fehlentwicklungen und damit zahlreiche Ansätze für eine adäquate Förderung Freien Wissens im regionalen Bereich bot.
-- Agruwie & Karl Gruber - 2018

Bericht vom Kommunikationstraining in Frankfurt

Das recht kurzfristig angekündigte aber sehr gut organisierte Training im Umgang mit Konflikten bot allen Interessierten einen guten Einblick in die Grundlagen der Kommunikation. Neben der bekannten Basis (4-Seiten Modell, Stufen der Konflikteskalation, lösungsorientierten Kommunikation, Eisberg-Modell) wurden darauf aufbauend Moderationstechniken vermittelt und in Folge praxisnahe Lösungsansätze erörtert, wie die Kommunikation in der Wikipedia verbessert werden bzw. wie eine Moderation bei einer schriftlichen Kommunikation erfolgen kann.

Das Training wurde als sehr positiv und konstruktiv bewertet, auf Grund der Fokussierung auf Grundlagen der Kommunikation und der Komplexität der Moderations-Thematik wurde von den Teilnehmern der Wunsch geäußert, dass das Pilot-Training keine Einzelaktion bleiben sondern ein Initiator für Folge-Trainings bzw. der Beginn des Aufbaus eines Moderationskonzepts für Foren des Freien Wissens darstellen sollte.
--Agruwie  Disk   2018 (CET)

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Beschlüsse und Informationen des Vorstands

Infos aus dem Vorstand vom 11. März 2019

  • Info: Safe the date - die WMAT Mitgliederversammlung 2019 findet am 16. Juni 2019 in Linz statt
  • Info: Der Jahresabschluss 2018 wurde zur Weitergabe an die Wirtschaftsprüfung vorbereitet
  • Info: Eine überarbeitete Version der Förderrichtlinie wurde verabschiedet und wird noch vor der Ideenwerkstatt am 19. März 2019 veröffentlicht
  • Info: Seit 1. Februar 2019 gelten im Mitgliederwiki neue Nutzungsbedingungen, die auf der Seite Nutzungsbedingungen eingesehen werden können. Mit diesen geht auch einher, dass die im Mitgliederwiki ab dem 1. Februar 2019 eingestellten Inhalte grundsätzlich der Lizenz Creative Commons Attribution/Share-Alike Lizenz 3.0 unterliegen.

Infos aus dem Vorstand vom 18. Februar 2019

  • Info: Expert*innengruppe Projekte, Partnerschaften, Finanzierung und Internationales:
    • WMAT unterstützt auch 2019 das internationale Projekt CEE Spring bei der administrativen Abwicklung
    • Vergabe von 5 Stipendien für den Hackathon in Prag
    • Erarbeitung und Einreichung von Erasmus+ Grantantrag für Wikipedia for Peace
  • Info: Expert*innengruppe Organisationsentwicklung
    • Vorbereitung Strategiesitzung am 24.2. in Wien
    • Überarbeitung von Kleinigkeiten an der Datenschutzerklärung
  • Beschluss: Es wurde ein Mitglied mit der Mitgliedsnummer 2019012501 aufgenommen.
  • Beschluss: Es wurde ein Mitglied mit der Mitgliedsnummer 2019011401 und ein Fördermitglied mit der Nummer 4019011401 aufgenommen.
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