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Projekte/WikiDienstag-Protokoll-28Mai19

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Version vom 29. Mai 2019, 12:51 Uhr von Claudia.Garad (Diskussion | Beiträge) (Feedback zu Working Groups für die Strategie 2030)
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Protokoll Wikidienstag 28.05.2019

Affiliate-selected Board seats

  • Besprechung der zur Wahl stehenden Personen, ein Teilnehmer findet Reda Kerbouche interessant und wählbar
  • WMF board hat dzt. große Themen zu bewältigen, daher auch die Empfehlung für die bewährten Personen.
  • Wobei generell der Wahl-Prozess zu überarbeiten ist. Problem ist das auch Usergroups mit sehr wenigen Mitgliedern wahlberechtigt sind. Usergroups haben im Gegensatz zu Chaptern keine gewählten Vertreter (Vorstand). Zudem kann man in verschiedenen Usergroups gleichzeitig sein. Für "mehr Diversität" wurden die Usergroups stimmberechtigt, allerdings kommen nach wie vor die meisten Usergroups aus dem "Globalen Norden". Gleichzeitig werden jetzt viele Usergroups neu gegründet.
  • Kein Veto gegen Entscheidung des Vorstands für Christophe Henner und Nataliia Tymkiv.


Feedback zu Working Groups für die Strategie 2030

  • Gereon K. wird per Skype zum WikiDienstag zugeschaltet.
  • Claudia stellt kurz Arbeitsgruppen vor. AGs haben jeweils Fragen erarbeitet, welche demnächst für Interessierte zur Beantwortung offen stehen.
  • Wozu wird neue Strategie erarbeitet? Welche Ziele will Wikimedia erreichen? - Wenn das klar ist: Was muss getan werden um das zu erreichen? Wozu wird Community schon wieder befragt (nach 2017)? K. Maher möchte, dass alle Communitymitglieder befragt werden und nicht nur einige wenige. Aus dem Ergebnissen von 2017 wurden Themen abgeleitet und nun in AGs bearbeitet. Es werden die Ergebnisse der einzelnen Länder aufgenommen.
  • Man kann jederzeit Feedback zu Scoping Documents geben, aber auch neuen Input geben. Allerdings ist der Inhalt sehr breit und für Außenstehende kann es überwältigend sein.
  • Fragebogen für Community wird dzt. noch übersetzt.
  • Fragen werden nicht nur an Comunity und auf WM-Meetings (z.B. Wikimedia Summit oder Wikimania) gestellt, sondern auch an like-minded Communities wie beim CreativeCommons-Summit.

Im September werden Empfehlungen geprüft um dann im November veröffentlicht und dem Vorstand der WMF vorgelegt zu werden.

Diversity

  • Könnte (laut einer anwesenden Person) gestrichen werden. Siehe Neutralitätkriterien in Enzyklopädien. Debatte ist künstlich und teilweise paternalistisch geführt, aufgeworfene Fragen scheinen tlw. sich selbst zu beantworten. Unwohlsein, dass Diskussionen um Lizenzen in diesem Rahmen geführt werden.
  • AW von Gereon K: Kompatibilität mit anderen Kulturen und deren Geschichtserzählformen (oral history). Gib bitte Feedback an die AG!

Community Health/Diversity

  • Wie geht man mit unterschiedlichen/unliebsamen Meinungen um?
  • Wie geht man mit unterschiedlichen Umgangsformen verschiedener Kulturen und deren "Werte" um? Auch wichtig hinsichtlich Friendly Spaces - unterschiedliche Gepflogenheiten und Umgangsformen müssen berücksichtigt werden.
    • Weiterführender Kommentar: Die Frage ist eine schwierige Frage - wenn wir immer mehr zum Social Justice Movement werden, wo sind unsere Grenzen? Wie balancieren wir unterschiedliche Meinungen und Weltsichten aus?
  • Inklusion von marginalized Groups ist Problem im Sinne der Konfliktfreiheit. Prinzipiell ist Inklusion/Equity zu befürworten, es sollten aber auch (Konfliktlösungs-)Strategien erarbeitet werden um das Zusammensein unterschiedlicher (Sub)Kulturen zu ermöglichen.
  • Einzelmeinung: Als Projekt sollte man sich zurückhalten aus gesellschaftlichen Konflikten die von außen an Projekt herangetragen werden zb: geschlechtergerechte Sprache.
    • Entgegnung: Was wenn dadurch eine potentielle Exklusion entsteht?
  • Es stellt sich die Frage was denn überhaupt Community Health ist? Wo soll der Schwerpunkt liegen: Wachstum oder Stabilität? Erhalt der bestehenden Community? Es wird zuwenig beschrieben im Papier.
  • Einzelfrage: Sollte sich überhaupt um Neulinge bemüht werden wenn bisher alle Maßnahmen wenig bis gar nicht erfolgreich sind?
    • Entgegnung: es könnte auch an der Kultur in dem Projekt liegen.
    • Problem: Kein Organisation hat Einfluss auf Projekte, die Arbeitsgruppen kein Mandat aus den Communities. Es ist vollkommen unklar wie Implementierung der strategischen Empfehlungen ablaufen würde. Kleinere Communities/Projekte haben evtl. eher Motivation Änderungen anzugehen. In großen Projekte/Communities wird es schwierig die Änderungen zu implementieren.
    • Trust and Safety-Team als positive Entwicklung, wo die Foundation ohne richtiges Mandat aktiv wird. Implementierung/Akzeptanz funktioniert im großen und ganzen, Zusammenarbeit mit lokalen Organisationen ist ausbaufähig, wenn es darum geht Lösungen zu finden.

Roles and Responsibilities

    • Problem der Transparenz der WMF, aber auch z.B. WMDE: zb Angestellte und deren Aufgaben/Tätigkeiten. Was passiert mit den vorhandenen Budgets (Accountability)? Aktuell keine befriedigenden Rechenschaftsberichte oder Informationen schwer auffindbar.

Capacity Building/Roles & Responsibilities

  • Kaum Chapter-Gründungen in dne letzten Jahren. Scheint durch Usergroup-Gründungen ersetzt worden sein. Wobei eine Usergroup nicht gleichwertig sein kann und soll.
  • Weg zum Chapter muss schaffbar sein und erreichbar sein.
  • Gleiches Gilt für die Gründung einer neuen Wikipedia: Gründung einer neuen Sprachversion ist im vgl. zu früher schwieriger. Projekte verharren im Inkubator und Freiwillige verlieren die Lust daran zu arbeiten und Projekt stirbt oder verbleibt im Inkubator. Wobei der Inkubator auch wichtig ist! Es ist eine Frage der Perspektive für engagierte Freiwillige. Wachsende Communities dürfen nicht ausgehungert werden.