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WikidataCon 2019: Bericht von Christian Erlinger

WikidataCon 2019
WikidataCon 2019

Am 25. und 26. Oktober 2019 fand in der Berliner Urania die zweite WikidataCon unter reger Beteiligung von 250 Wikidata-EnthusiastInnen statt. Die zwei Tage waren mit einem extrem dichten und gleichermaßen spannenden Programm versehen, das sowohl einen Einblick in die verschiedenen Projekte und Arbeitsfelder der Wikidata-Community als auch einen Ausblick auf die künftigen Entwicklungen des Projektes gewährten. Nach dem allgemeinen Auftakt und Status-Quo Präsentationen durch Lea Lacroix und Lydia Pintscher (beide WMDE) startete in vier parallelen Slots das Programm. Die Schwerpunkte dessen lagen im Bereich der lexikographischen Daten, Wikibase und GLAM (Galleries, Libraries, Archives and Museums).

Für mich als Bibliothekar waren die Sessions mit GLAM-Fokus natürlich von besonderem Interesse:

  • Einen guten und motivierenden Überblick über die Möglichkeiten der Interaktion von GLAM-Organisationen mit dem Wiki*versum bot Andrew Lih.
  • Die Entwicklungen rund um das Project “Structured Data on Commons” war von allgemein großem Interesse. Hier wäre es toll gewesen, wenn - wie es auch der Wunsch vieler Session-TeilnehmerInnen war - die Möglichkeit zu bieten, mehr Raum (oder eigene Session) für vertiefende Fragen der Datenmodellierung zu geben.
  • Das Libraries Panel präsentierte in mehreren kurzen Vorträgen einige bibliothekarische Projekte wie beispielsweise das Verzeichnis aller öffentlichen Bibliotheken in den Niederlanden (Öffentliche Bibs in Österreich sind auch umfänglich in Wikidata verzeichnet) oder geographische Normdaten für eine Regionalbibliographie.
  • Im Libraries Meetup konnte man in einer kleinen Runde zu Fragen rund um die Kollaboration von Bibliotheken und ihren Beständen in Wikidata nachgehen und gemeinsam an der Erfassung und Dokumentation unterschiedlicher Tools und Projekte arbeiten.
  • Shape Expressions stehen ebenso aktuell im großen Interesse der Community - lässt sich doch mit dieser Technologie die Überprüfung der Qualität von Items auf Basis spezifischer Abfragen durchführen.

Die WikidataCon 2019 war meine erste Konferenz im Wiki*versum - die Möglichkeit andere UserInnen, die bislang nur in der digitalen Kommunikation bekannt waren, kennenzulernen und einen persönlichen Erfahrungsaustausch zu erleben, ist stets aufs neue eine große Motivationsquelle. Mein persönlicher Arbeitsfokus in Wikidata liegt weiterhin auf der Vermittlung der Potentiale von Wikidata insbesondere für Bibliotheken (vgl. “Wikidata ist für alle (Bibliotheken) offen”, 2019. 10.5281/zenodo.3406623) und meine Beitragsarbeit wird sich in den nächsten Wochen noch einmal verstärkt auf die Verschränkung von Wikisource mit Wikidata und nun auch mit Commons (hinsichtlich der Nutzung von Structured Data on Commons) richten - ein erstes Ergebnis ist hierzu die Seite https://diedatenlaube.github.io auf der ich gemeinsam mit Jens Bemme unsere (Wikidata-)Arbeiten rund um das Wikisource-Projekt “Die Gartenlaube” präsentiere und als Vorlage für andere Arbeiten in diesem Kontext frei verfügbar dokumentiere.

21.11.2019

Wiki Loves Monuments 2019

Im Rahmen von WikiDaheim (wikidaheim.at) 2019, der dritten Ausgabe des österreichweiten Fotowettbewerbs zur Sammlung von Bildern aus allen Regionen und Gemeinden des Landes, um damit Wikipedia zu bebildern, wurden auch wieder jene zehn Fotos ausgewählt, die am internationalen Wettbewerb Wiki Loves Monuments teilnehmen. Wir gratulieren den Fotograf*innen und drücken die Daumen!


Tag des Denkmals 2019

Ein Spezialpreis zu WikiDaheim (wikidaheim.at) 2019, dem österreichweiten Fotowettbewerb für Bilder aus allen Regionen und Gemeinden des Landes, widmete sich auch in diesem Jahr dem Tag des Denkmals. Wir danken allen Teilnehmer*innen und gratulieren den Top-Ten!


CEE you in Belgrad: Notizen vom Wikimedia Meeting für Zentral- und Osteuropa

CEE you in Belgrad

In Belgrad, Serbien fand heuer das Treffen der Communities aus Zentral- und Osteuropa (Central- & Eastern Europe CEE) statt. Unsere Delegation umfasste Philip für den Vorstand, Tobias und Simon als Communitymitglieder sowie unsere Geschäftsführerin Claudia. Außerdem unterstütze die Teilnahme von Viačeslav, der in zahlreichen Spracherversionen unserer Projekte aktiv ist und sich in der Region und im Wikiversum insbesondere für Wikimedianer mit sensorischen Einschränkungen einsetzt.

Notizen von Claudia

Zusammen mit Vertreter*innen anderer Communities organisierte ich ein Panel zum Thema Diversität und Inklusion, um verschiedene Initiativen und Ideen in der Region sichtbar zu machen und voneinander zu lernen. Unter Einbeziehung aller Teilnehmer*innen entwickelte sich ein lebhafter und spannender Austausch, der der sogar lange über die veranschlagte Zeit für die Session in den Abend hinein andauerte. Außerdem wurde ich vom Programmkomitee gebeten, einen Beitrag rund um die Organisation von Hackathons beizusteuern, denn nach Wien 2017 und Prag in diesem Jahr, wird der nächste große Wikimedia Hackathon 2020 in Tirana, Albanien stattfinden. Schön zu sehen, dass unsere Bemühungen Tech-Community-Building stärker in der Region zu verankern, zu so einer positiven Bilanz beitragen konnten!

Neben unseren Kooperationsprojekten in der Region - WMAT stellt seit drei Jahren den administrativen Support für den internationalen Artikelwettbewerb CEE-Spring - stand auch in diesem Jahr auch unsere Arbeit rund um die strategische Ausrichtung der Wikimedia-Bewegung im Mittelpunkt. Philip als Vertreter der Arbeitsgruppe für „Community Health“ und ich selbst als Vertreterin der Gruppe „Roles and Responsibilities“ leiteten vor Ort Diskussionsgruppen, um die Rückmeldungen dieser Communities zum aktuellen Stand unserer Empfehlungen zu sammeln.

Notizen von Simon

Das Wikimedia CEE Meeting 2019 war mein erstes; auf der Wikimania habe ich mich kurzerhand entschlossen daran teilzunehmen. Selbst beigetragen habe ich einen 90-minütigen Workshop Practical Tools for Wikimedia Commons. Dieser wurde als erster Programmpunkt direkt nach der Opening Session eingeplant und mit 15–20 Teilnehmer/inne/n gut besucht. Während des Workshops wurden einige Fragen gestellt und es entwickelte sich eine spannende Diskussion.

Die Atmosphäre der etwa 90 Teilnehmer/innen war sehr herzlich und ich fühlte mich willkommen. Einige Personen habe ich von vorherigen Veranstaltungen in Wien, Prag, Stockholm bereits gekannt.

Zurückblickend haben mir folgende Sessions bzw. Workshops am besten gefallen: in Wiki + Media präsentierte Wojciech einige Erfahrungen im Umgang mit Medien und insbesondere Radiosendungen; Claudia ließ in How to be a Kick-ass Hackathon Host meine Erinnerungen an meinen ersten Wikimedia Hackathon wieder aufleben; in Structured Data on Wikimedia Commons präsentierte Jan den derzeitigen Stand des Projekts; daraus entstand eine spannende Diskussion über Wünsche und Sorgen der Community; zu guter letzt möchte ich Asafs Workshop über Beyond the basics: Intermediate Wikidata Tools erwähnen, in dem diverse mir bereits bekannte und noch unbekannte Tools vorgestellt wurden.

Wie auf Konferenzen üblich entwickeln sich außerhalb der Sessions in den Kaffeepausen, beim Essen, abends bei einem Glas Bier weitere spannende Diskussionen: Work-Life-Balance von ehrenamtlichen Tool-Entwicklern, einer neuen Funktion für Wikipedia Tools for Google Spreadsheets, um einige zu nennen.

Für mich stellte das heurige Meeting in Belgrad jedenfalls eine großartige Veranstaltung dar und ich freue mich jetzt auf ein paar Urlaubstage in CEE. Und wer weiß, vielleicht komme ich nächstes Jahr wieder und zwar nach Mazedonien und/oder Albanien.

Notizen von Tobias

Das CEE-Meeting in Belgrad wird mir als besonders interessant und sehr professionell organisiert in Erinnerung bleiben. In den Workshops und Vorträgen konnte ich zahlreiche neue Dinge lernen und interessante Projekte kennenlernen.

In einem der Strategie-Diskussionen hat mich vor allem interessiert ob es schon Überlegungen gibt die von der Strategie erhofften Änderungen auf mehreren Maßstäben qualitativ und quantitativ zu erfassen. Vor Ort konnte diese Frage nicht beantwortet werden (vielleicht auch durch meine unklare Fragestellung). Ich möchte aber in nächster Zeit schauen ob ich hier noch etwas online zur Strategie-Diskussion beitragen kann.

Neben dem offiziellen Programm habe ich mit Simon auch an einer Diskussion mit den Organisatoren des Wikimedia Hackathons 2020 teilgenommen. Das spontan organisierte Treffen hatte circa 8 Teilnehmer. Viele Dinge, die bei den letzten Hackathons gut oder weniger gut funktioniert haben, wurden angesprochen. Die Organisatoren konnten so viele wertvolle Vorschläge für den Hackathon in Tirana sammeln. Von einem WMF-Mitarbeiter wurde hervorgehoben wie wichtig es ist den Hackathon an die Bedürfnisse der lokalen Community anzupassen. Diesen Punkt fand ich auch sehr wichtig und war mir bisher nicht so bewusst. Gerade beim Programm sollte man darauf achten, dass es niederschwellig ist und Kompetenzen in der lokalen Community aufbaut.

Mein eigener Beitrag zum Programm war ein Workshop zum Thema Lua-Infoboxen. Der Workshop hatte circa 10 Teilnehmerinnen und 4 oder 5 davon haben vor Ort versucht während des Workshops eine Vorlage auf Wikipedia zu erstellen. Der Workshop war sehr niederschwellig angesetzt und so konnten einige Leute den Einstieg in die Vorlagen-Programmierung finden. Weil wir uns beim Workshop sehr viel Zeit gelassen haben konnten auch Teilnehmerinnen mit wenig Programmiererfahrung ihre ersten Erfolgserlebnisse haben.

Notizen von Viacheslav

Das CEE-Meeting in Belgrad war die zweite solche Konferenz, an die ich teilgenommen habe. Für mich war das eine wunderschöne Möglichkeit, die Mitglieder verschiedener Communities zu treffen, und an fruchtbringende Diskussionen teilzunehmen. Neben dem offiziellen Programm habe ich auch versucht, neue Dinge und Leute kennenzulernen.

Mein eigener Beitrag zum Programm war ein Lightning-Talk zum Thema Unterstützende Technologien in der Wiki-Welt. Ich habe versucht, ein ganz neues Thema in verschiedenen Aspekten zu behandeln.

Für mich war das CEE-Meeting eine großartige und professionell organisierte Veranstaltung. Ich möchte gerne an der nächsten Konferenz teilnehmen, um das Kooperationsprojekt mit den Blindenschulen mitzuorganisieren.

Claudia, Simon, Tobias, Viacheslav, 25.10.2019

WikiCon 2019

Kurzer Bericht zur WikiCon 2019

Nach einem Jahr WikiCon-Pause hatte ich 2019 wieder das Vergnügen zum Klassentreffen der deutschsprachigen Wikipedianer (und -innen und -media- etc.) reisen zu können.

Es war einerseits unverkennbar eine WikiCon, andererseits war doch einiges anders als bei bisherigen WikiCons. Die Veranstaltung war gelungen, es war schön viele bekannte Gesichter wiederzusehen, mit den Leuten von Angesicht zu Angesicht zu reden, wieder hat man neue Leute kennengelernt, wenn auch weniger als bei vielen früheren WikiCons.

Ein paar Notizen dazu, was ich zur WikiCon 2019 beigetragen habe und diesbezüglich berichten kann:

Präsentationsfolien zu meinem Vortrag Von der babylonischen Sprach- zur wikipedianischen Transkriptionsverwirrung

Ich habe einen Vortrag mit dem Titel Von der babylonischen Sprach- zur wikipedianischen Transkriptionsverwirrung gehalten. Er war meiner Meinung nach recht anständig besucht, es gab gute Diskussionsbeiträge und Fragen vonseiten des Publikums. Ich habe gelernt, dass es riskant ist, den Vortrag auf einem Gerät vorzubereiten, auf einem zweiten fertigzustellen, und auf einem dritten abzuhalten.

Sonntags gab es ein ausführliches Interview mit zwei Hauptamtlichen vom WMDE-Entwicklerteam im Zusammenhang mit dem Technische-Wünsche-Themenblock Vorlagen, das ja nun ansteht. Ich konnte, denke ich, gut schildern, welche Wünsche und Probleme ich im Bereich Vorlagenwartung ausmache.

Sonstige Notizen: Bin erfreut darüber, mal wieder eine interessante Podiumsdiskussion/Keynote gehört zu haben. Die Präsentationen und Diskussionen zu "Wikipedia – Enzyklopädieprojekt oder Spielball im Kampf für politische Interessen?" und "Wenn die allwissende Müllhalde älter wird" fand ich gut, aber natürlich reicht so ein Programmbeitrag nicht, um Probleme zu lösen. Eine coole Erfahrung war es, mit Leuten, die man bisher nur aus ganz anderen Zusammenhängen kennt, Musik zu machen.

Um nicht zu langatmig zu werden, schließe ich einfach. Wenn es Fragen gibt: fragen. Man77 (Diskussion) 19:04, 8. Okt. 2019 (CEST)


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