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Nachrichten/2014-08-14

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„Bitte nicht labern, wie wird man Autor?“ Hauptautor: Hubertl. Veröffentlicht 2014-08-14.
Museum Pinkafeld. Bild: Pinkafelder, CC BY-SA 3.0
Pinkafeld hat – nach einer Anfrage an WMAT – eingeladen, Karl und ich sind hingefahren. Anfänger sind sie alle, allerdings nur für Wikipedia. Ansonsten wurden wir durch erstaunliche Aktivitäten beeindruckt, man wundert sich, warum bislang das Burgenland in Wikipedia so wenig vertreten ist. Und sie wollten alle ohne Umschweife gleich zur Sache kommen.

Ein Wikipedianer, Lehrer in der HTL in Pinkafeld, der bereits seit eineinhalb Jahren im Projekt mitarbeitet, hat wie so viele vor ihm negative Erfahrungen gemacht, denn wenn die Themen nicht mehr ausreichend relevant sind, dann hilft auch Bitten und Betteln nichts, es wird gnadenlos gelöscht. Wenn es jedoch mit dem Regiowiki einen Ausweg gibt, dann kann man auch neue Autoren gewinnen.

Der Leiter des Stadt- und Tuchmachermuseums, Rudolf Köberl, Historiker und Lehrer am Gymnasium Oberschützen, dazu drei weitere Lehrer, dann obengenannter HTL-Wikipedianer haben uns eingeladen, nachdem wir einige Artikel retten konnten. Alle zusammen sind Mitglieder eines historischen Vereins im Burgenland, welches sich zur Aufgabe gestellt hat, Wissen nicht nur zu sammeln sondern vor allem auch weiterzugeben. Ihnen fehlt es nur an der notwendigen Infrastruktur, welches durch Wikipedia und Regiowiki zur Verfügung steht. Dazu gehört auch eine ganze Reihe von kleineren Museen und ein Fundus an regionalhistorischer Arbeit, welches sich in den letzten 15 Jahren ihrer Aktivitäten angesammelt hat.

Was kann man gemeinsam machen, das war die Frage, die aber erstaunlich reichhaltig beantwortet wurde. Erstens wurden wir eingeladen, den ersten burgenländischen Stammtisch gemeinsam mit diesem Personenkreis zu machen (der NÖ-Wanderzirkus muss halt einmal mit den Wienern nach Pinkafeld ausweichen), dazu wurde uns ein Rahmenprogramm mit dem örtlichen Museum und auch ein gemeinsames Diskussionsprogramm angeboten. Dazu noch die Möglichkeit, durch die örtliche Vorbereitung und Fürsprache auch einige denkmalgeschützte Bauten von innen zu fotografieren.

Dazu noch eine Einladung, im nächsten Jahr eine GLAM-Aktion durchzuführen, unser Angebot, die Sammlung des Museums zu fotografieren, wurde freudig angenommen. 500 Ausstellungsstücke, von urzeitlichen Ausgrabungsstücken bis zu historischen Webstühlen sind eine Aufgabe, welche mit einem ähnlichen Aufwand wie in Radkersburg bewältigbar sein wird, wie wir es schon in Radkersburg zeigen konnten. Eine neue Herausforderung dazu, da wir es ja nicht mit ähnlichen Stücken sondern mit sehr vielen Sachen unterschiedlicher Größe zu tun haben werden.

Und alles soll auch erfasst und beschrieben werden. Was nicht in Wikipedia passt, wird halt fürs Regiowiki passend gemacht. Alles in allem kann aus diesem Abend etwas sehr Erfolgversprechendes werden, auch das Regionalsprachenprojekt fand hohe Zustimmung. Zu guter Letzt sind es auch noch zwei höhere Schulen, welche auch noch reif für Schulworkshops sind.

Hubertl

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