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Projekte/WikiCon 2013/Bericht: Unterschied zwischen den Versionen

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Version vom 27. November 2013, 16:45 Uhr

Nach der äusserst erfolgreichen WikiCon 2012 im österreichischen Dornbirn ging die Veranstaltung heuer nach einigen Organisationsschwierigkeiten an die Kollegen aus Deutschland nach Karlsruhe. Karlsruhe liegt im Südwesten Deutschlands im Bundesland Baden-Württemberg an der Deutsch-Französischen Grenze und ist von Wien etwa 592 Kilometer Luftlinie entfernt. Nichtsdestotrotz unterstützte Wikimedia Österreich die Veranstaltung nicht nur erneut finanziell, sondern auch dadurch, dass die Teilnahme österreichischer Wikipedianer ermöglicht wurde. Zum einen geschah dies durch Reisekostenerstattungen, zum anderen durch eine organisierte Fahrgemeinschaft mit einem angemieteten Kleinbus von Wien aus.

Tag 1 - Anreise und Eröffnungsabend

Eröffnungsveranstaltung der WikiCon 2013

Am 22. November frühmorgens sammelte Community-Manager Thomas Planinger in der Folge acht weitere Wikipedianer auf der Strecke von Wien bis Linz auf, um mit diesen gemeinsam die über 700 Kilometer lange Strecke nach Karlsruhe zurück zu legen. Nach etwa 9-stündiger Fahrzeit erreichte der Österreicher-Bus wohlbehalten Karlsruhe, wo sich die österreichischen Wikipedianer nach dem Einchecken im Hotel sofort auf zur Veranstaltung in den Räumlichkeiten des Karlsruher Instituts für Technologie (K.I.T.) machten.

Offiziell eröffnet wurde die WikiCon 2013 von einem Vertreter des K.I.T. sowie dem Landeskonservator von Baden. Der Eröffnungsabend wurde danach mehr oder weniger unterhaltsam gestaltet von Ziko, der wie jedes Jahr eine Art kabarettistisches Programm unter dem Titel "Ein en(t)zyklopädischer Abend" zum Besten gab. Anschließend daran ging es für die meisten Österreicher zurück ins Hotel und in der Folge ins Bett, um am nächsten Tag ausgeschlafen zu sein.

Tag 2 - Programmtag und WLM-Preisverleihung

Die deutschen WLM-Preisträger bei der Preisverleihung am Abend

Der zweite und für uns wichtigste Tag der WikiCon 2013 begann morgens um 9.00 Uhr mit den ersten Programmpunkten, wobei das Orga-Team insgesamt sieben Räume für unterschiedliche Diskussionen, Vorträge, Workshops etc. zur Verfügung gestellt hatte. Außerdem gab es ergänzend dazu auch Fototouren und Vorführungen außerhalb dieser Räumlichkeiten. Die große Vielfalt und das umfassende Angebot an Themen machten es teilweise schwierig, persönliche Prioritäten für die Teilnahme an einzelnen Sessions zu setzen. Auch die österreichischen Wikipedianer selber betätigten sich als Vortragende und sprachen zu Themen wie Erfahrungen mit „Wiki Loves Public Art“ in Österreich, „Wiki Loves Earth“ als mögliches WLM-Nachfolgeprojekt in Österreich sowie Wikipedia in kleinen Schritten. Autorenschulung und -gewinnung über Regionalwikis.

Persönliche Präferenzen zu setzen, war also das Gebot der Stunde im Hinblick auf die zahlreichen Themen, die durchaus zur Diskussion eingeladen hätten. Dazwischen konnten sich die Wikipedianer auf dem Gang und zur Mittagszeit in der Mensa kulinarisch stärken, ehe es zur nächsten Diskussionsrunde, zum nächsten Vortrag oder Workshop ging. Abends wurde die ganze Sache dann etwas gemütlicher, als um 19.30 Uhr mit halbstündiger Verspätung die deutsche WLM-Preisverleihung begann. Hierbei wurden nicht nur die Siegerfotos aus dem deutschen WLM-Wettbewerb vorgestellt, auch Österreich kam mit seinem WLM-Vorzeigeprojekt zur Sprache. Vorstandsmitglied Beppo Stuhl stellte auf der Bühne im Anschluss an die Preisverleihung der deutschen Kollegen kurz unsere österreichischen Preisträger vor und betonte dabei insbesondere die hervorragende Kooperation von WMAT mit dem Bundesdenkmalamt.

Tag 3 - Heimreise

Aufgrund der äusserst langen und teilweise beschwerlichen Fahrt nach Wien, entschlossen sich die Mitreisenden der Wiener Fahrgemeinschaft, die Heimreise bereits um 10.00 Uhr anzutreten, womit das Sonntagsprogramm der WikiCon für diese Teilnehmer größtenteils nicht mehr absolvierbar war. Dennoch war es eine wunderbare Erfahrung und es waren sich alle darin einig, dass man sich bereits auf die WikiCon 2014 freue - wo auch immer diese stattfinden möge.