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Nachrichten/2013

Aus Mitglieder
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Festtagsgrüße 2013-12-20
Das Siegerbild des internationalen WLM Wettbewerbs. Foto: David Gubler, CC-BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Liebe Freunde des Freien Wissens!

Fünf Jahre Wikimedia Österreich - seit unserer Gründung Anfang 2008 hat sich viel getan: Im Jubiläumsjahr 2013 verfügte unser Verein über ein Budget von rund 200.000 Euro, 117 Mitglieder, zwei feste Mitarbeiter und ein eigenes Büro in Wien. Diese Entwicklung verdanken wir dem ehrenamtlichen Engagement unserer Community, die sich in zahlreichen Projekten erfolgreich und unermüdlich für die Wikipedia und ihre Schwesterprojekte einsetzt und natürlich unseren treuen Spenderinnen und Spendern.

Auf diesem Wege möchten wir uns bei euch allen für eure vielfältige Unterstützung in diesem Jahr bedanken. Dank euch können wir auf zahlreiche erfolgreiche Projekte zurückblicken. Dabei nimmt ein Projekt in der Vereinsgeschichte einen besonderen Platz ein, es diente quasi als Katalysator und Testfeld für die Kooperation des denzentralen Communitynetzwerks mit einer institutionalisierten Vereinsstrukur: Der internationale Fotowettbewerb "Wiki Loves Monuments" im Zusammenspiel mit dem Community-Projekt "Denkmallisten".
Bereits seit drei Jahren veranstalten wir den Wettbewerb mit großem Erfolg in Österreich - ein Erfolg, der auch entscheidend auf die enge und fruchtbare Kooperation mit dem Bundesdenkmalamt (BDA) zurück zu führen ist. Was lag also näher, als unser Jubiläum mit der diesjährigen "Wiki Loves Monuments"-Preisverleihung zu verbinden und gemeinsam mit unseren Partnern und unserer Community in den Räumlichkeiten des BDA in der Hofburg zu feiern?

Diese und weitere Höhepunkte des Vereinsjahrs findet ihr unserem Jahresbericht:
https://mitglieder.wikimedia.at/Archiv/Jahresbericht_2013

Wir wünschen euch eine spannende Lektüre und freuen uns auf viele gemeinsame Aktionen im kommenden Jahr!

Wer auch unter dem Jahr immer über aktuelle Aktivitäten und Veranstaltungen auf dem Laufenden sein möchte, den laden wir ein mit uns und untereinander in Kontakt zu bleiben:
...über unsere Mailingliste:

...im Mitglieder-Wiki:

...bei persönlichen Treffen und Stammtischen:

Unsere Geschäftsstelle befindet sich vom 23.12.13 bis 6.1.14 im wohlverdienten Weihnachtsurlaub - ab dem 7. Jänner sind wir dann wieder wie gewohnt für euch da! Wir freuen uns bereits auf viele gemeinsame Aktionen mit euch im neuen Jahr und wünschen euch frohe und entspannte Feiertage!

Der Vorstand und die Mitarbeiter von Wikimedia Österreich

Berichte über die WikiCon 2013 in Karlsruhe
== Bericht Plani ==

Nach der äußerst erfolgreichen WikiCon 2012 im österreichischen Dornbirn ging die Veranstaltung heuer nach einigen Organisationsschwierigkeiten an die Kollegen aus Deutschland nach Karlsruhe. Karlsruhe liegt im Südwesten Deutschlands im Bundesland Baden-Württemberg an der Deutsch-Französischen Grenze und ist von Wien etwa 592 Kilometer Luftlinie entfernt. Nichtsdestotrotz unterstützte Wikimedia Österreich die Veranstaltung nicht nur erneut finanziell, sondern auch dadurch, dass die Teilnahme österreichischer Wikipedianer ermöglicht wurde. Zum einen geschah dies durch Reisekostenerstattungen, zum anderen durch eine organisierte Fahrgemeinschaft mit einem angemieteten Kleinbus von Wien aus.

Tag 1 - Anreise und Eröffnungsabend

Eröffnungsveranstaltung der WikiCon 2013

Am 22. November frühmorgens sammelte Community-Manager Thomas Planinger in der Folge acht weitere Wikipedianer auf der Strecke von Wien bis Linz auf, um mit diesen gemeinsam die über 700 Kilometer lange Strecke nach Karlsruhe zurück zu legen. Nach etwa 9-stündiger Fahrzeit erreichte der Österreicher-Bus wohlbehalten Karlsruhe, wo sich die österreichischen Wikipedianer nach dem Einchecken im Hotel sofort auf zur Veranstaltung in den Räumlichkeiten des Karlsruher Instituts für Technologie (K.I.T.) machten.

Offiziell eröffnet wurde die WikiCon 2013 von einem Vertreter des K.I.T. sowie dem Landeskonservator von Baden. Der Eröffnungsabend wurde danach mehr oder weniger unterhaltsam gestaltet von Ziko, der wie jedes Jahr eine Art kabarettistisches Programm unter dem Titel "Ein en(t)zyklopädischer Abend" zum Besten gab. Anschließend daran ging es für die meisten Österreicher zurück ins Hotel und in der Folge ins Bett, um am nächsten Tag ausgeschlafen zu sein.

Tag 2 - Programmtag und WLM-Preisverleihung

Die deutschen WLM-Preisträger bei der Preisverleihung am Abend

Der zweite und für uns wichtigste Tag der WikiCon 2013 begann morgens um 9.00 Uhr mit den ersten Programmpunkten, wobei das Orga-Team insgesamt sieben Räume für unterschiedliche Diskussionen, Vorträge, Workshops etc. zur Verfügung gestellt hatte. Außerdem gab es ergänzend dazu auch Fototouren und Vorführungen außerhalb dieser Räumlichkeiten. Die große Vielfalt und das umfassende Angebot an Themen machten es teilweise schwierig, persönliche Prioritäten für die Teilnahme an einzelnen Sessions zu setzen. Auch die österreichischen Wikipedianer selber betätigten sich als Vortragende und sprachen zu Themen wie Erfahrungen mit „Wiki Loves Public Art“ in Österreich, „Wiki Loves Earth“ als mögliches WLM-Nachfolgeprojekt in Österreich sowie Wikipedia in kleinen Schritten. Autorenschulung und -gewinnung über Regionalwikis.

Persönliche Präferenzen zu setzen war also das Gebot der Stunde im Hinblick auf die zahlreichen Themen, die durchaus zur Diskussion eingeladen hätten. Dazwischen konnten sich die Wikipedianer auf dem Gang und zur Mittagszeit in der Mensa kulinarisch stärken, ehe es zur nächsten Diskussionsrunde, zum nächsten Vortrag oder Workshop ging. Abends wurde die ganze Sache dann etwas gemütlicher, als um 19.30 Uhr mit halbstündiger Verspätung die deutsche WLM-Preisverleihung begann. Hierbei wurden nicht nur die Siegerfotos aus dem deutschen WLM-Wettbewerb vorgestellt, auch Österreich kam mit seinem WLM-Vorzeigeprojekt zur Sprache. Vorstandsmitglied Beppo Stuhl stellte auf der Bühne im Anschluss an die Preisverleihung der deutschen Kollegen kurz unsere österreichischen Preisträger vor und betonte dabei insbesondere die hervorragende Kooperation von WMAT mit dem Bundesdenkmalamt.

Nach dem Abendessen zogen einige unserer österreichischen Teilnehmer noch mit den deutschen und Schweizer Kollegen durch die Bar- und Beiselszene Karlsruhe, während es andere wiederum gegen 23.00 Uhr eher in die (zu weichen) Hotelbetten zog.

Tag 3 - Heimreise

Aufgrund der äußerst langen und teilweise beschwerlichen Fahrt nach Wien, entschlossen sich die Mitreisenden der Wiener Fahrgemeinschaft, die Heimreise bereits um 10.00 Uhr anzutreten, womit das Sonntagsprogramm der WikiCon für diese Teilnehmer größtenteils nicht mehr absolvierbar war. Dennoch war es eine wunderbare Erfahrung und es waren sich alle darin einig, dass man sich bereits auf die WikiCon 2014 freue - wo auch immer diese stattfinden möge.

Ergänzungen und Highlights von Beppo

Eröffnung

Eine Menge Insider-informationen erfuhren wir am ersten "entzücklopädischen" Abend in den Interviews von Ziko (Vorstandsvorsitzender von WM-NL) mit Ting Chen (früherer Vorsitzender des Boards of Trustees der WM-Foundation) einerseits und Pawel Richter (Vorstand von WM-DE) andererseits. Garniert wurde das Abendprogramm durch musikalische Einlagen von Jan Schwefel (im Schottenrock) und Gereon. Leider waren beim Einleitungsvortrag durch den Rektor des KIT noch nicht alle Wikipedianer anwesend, da viele im Karlsruher Bundesverfassungsgerichtshof gefesselt den Worten des Gerichtspräsidenten lauschten, der in letzter Minute eine Führung durch die sonst geschlossene Gesellschaft der Bundesrichter möglich gemacht hatte. Für österreichische Wikipedia-Juristen war eine rechtzeitige Teilnahme aus Zeitgründen nicht möglich, auch wenn unsere Fahrer wie mit einem Bleifuß das Gaspedal durchdrückten. Es zeigte sich, dass man auf deutschen Autobahnen leicht ohne Geschwindigkeitsbegrenzung auskommen kann, weil der Straßenzustand ohnehin nicht viel mehr als 130 erlaubt.

Track WLM

Den gesamten Samstag lang befasste sich ein Track (im Kellerraum -108) mit Wiki Loves Monuments. Es gab WLM-Berichte aus Österreich (Hubertl), Deutschland (Bernd Gross), Slowakei (vertreten durch Karl), Schweiz (Patrick Kenel), Be-Ne-Lux (Romaine), Tschechien und Polen. Dazu kam ein Vergleich von Jury-Tools aus Österr., Sachsen und Polen. Nachmittags wurde ein internationales Foto-Projekt zum Thema Umgebindehäuser in der Nieder-Lausitz ("WikiProjekt:Neiße") aus der Taufe gehoben, an dem Vertreter aus Österr., Deutschland, Polen, Tschechei und Slowakei sowie evtl. Benelux teilnehmen werden. Weiters fanden Vorträge und Workshops zum Thema WLPA und WLE statt. Am Abend begann die Preisverleihung von WML in Deutschland, bei der zahlreiche Vertreter der 100 Preisträgerinnen und Preisträger anwesend waren, darunter Ailura aus Österreich. Der Preis des Österreichers P e z i (Platz 11 mit einem Bild aus Lübeck) wurde von der österr. Delegation stellvertretend entgegen genommen. Bei meiner Rede nach der Preisverleihung wurden alle interessierten Anwesenden zur Denkmalmesse "monumento" (16.-18. Jänner 2014) nach Salzburg eingeladen. Aus Österreich referierten an diesem Tag: Hubertl, Karl, Alex, Geiserich, Clemens und Beppo. --Beppo (Diskussion) 14:20, 29. Nov. 2013 (CET)

Bar Camp

Leider konnte ich beim Bar-Camp am Sonntag, bei dem es unter anderem um die Durchführung von WLM in Bayern und in Baden Württemberg im nächsten Jahr ging, nicht mehr teilnehmen. Ich hoffe, das Thema wurde von den Kollegen der süddeutschen Stammtische (Gustavf war ja noch da) hinreichend erledigt. Viele von ihnen werden wir ja hoffentlich bei der "monumento" wiedersehen. --Beppo (Diskussion) 14:15, 29. Nov. 2013 (CET)

Ergänzungen von K@rl

Als Verfechter der Persönlichen Kontakte, die uns hauptsächlich weiterbringen, war für mich eben das Face-to-Face-Erlebnis der wesentlichste Punkt der WikiCon, die ich übrigens das erste Mal besuchte. Viele Einzelveranstaltungen selbst mögen sicher interessant gewesen sein, doch da war die Zeit ganz einfach zu kurz. Da ich gerne auch über den Häferlrand schaue, war für mich die Ininitiierung der Foto-Safari zu den Umgebindehäusern in die Lausitz (keine Angst - ich hörte den Ausdruck auch das erste Mal, aber wozu gibt es denn Wikipedia :-)) das interessanteste. Aber dazu gab es schon so viel zu besprechen, dass das restliche Progamm sehr darunter litt. Aber auch die Doppelkonference über die diversen Regionalwikis in Deutschland sowie unser RegiowikiAT war interessant von der Seite als Referent.

Wenn auch die Fahrzeit ein gewisses Manko bei der Teilnahme war und ich eine nächste WikiCon näher zur Heimat begrüßen würde, möchte ich die Gelegenheit benützen und dem Plani für die Fahrerei ein Danke zu sagen. Das Mitfahren war auf alle Fälle bequemer :-). --K@rl (Diskussion) 14:30, 29. Nov. 2013 (CET)

Ergänzungen von Man77

Während ich bei der Wikimania in Hongkong das merkwürdige Gefühl hatte, viele (auch im positiven Sinne namhafte) Wikipedianer seien auf ihre persönliche Weise verhaltensoriginell, durfte ich in Karlsruhe das umgekehrte Erlebnis machen, dass auch mehrere Akteure, von denen ich zuvor ein eher nicht so tolles Bild hatte, durchaus vernünftige Menschen sind und keineswegs von bösen Absichten geleitet scheinen. Insofern war für mich das Highlight der WikiCon, sich auch einmal mit der "anderen Seite" der Community vernetzen zu können. Unabhängig davon fand ich es sehr schön, manche Leute neu kennenzulernen (die zuvor Angesprochenen sind davon nur ein kleiner Bruchteil) oder erstmals wiederzusehen. Schade nur, dass bei keiner Veranstaltung genug Zeit vorhanden ist, um mit allen ins Gespräch zu kommen.

Ebenfalls im Vergleich zur Wikimania empfand ich die Athmosphäre als viel intimer (man kennt sich bei der WikiCon schließlich in der Regel zumindest schon lesend, während sich bei der Wikimania Leute aus zig Communities plus ein Dutzend Chapters plus Foundation treffen) und die Themen der Vorträge als viel näher an unserer Editierrealität und den dabei vorhandenen Problemen.

Zur Fahrt nur ganz kurz: Leider war bei der Rückreise der Schmäh schon nimmer so sehr da. Die Anreise hat hingegen mächtig Spaß gemacht, nicht nur wegen der vielen Fernsehtürme an der Strecke.

In diesem Sinne: Danke und bis zum nächsten Mal! Man77 (Diskussion) 10:30, 4. Dez. 2013 (CET)
Vielfältige Ansichten zum Thema Vielfalt 2013-11-27
Großartige Visualisierung der Konferenzergebnisse von Anna Lena. Foto: Christopher Schwarzkopf, CC-BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Anfang November fand in Berlin erstmals die sog. Diversity Conference statt, die sich explizit mit dem Schwerpunkt “Vielfalt in den Wikimedia-Projekten” befasste. Insgesamt fanden 26 Vorträge und Workshops mit rund 80 Teilnehmern statt, das Spektrum reichte dabei von Best-Practice-Beispielen über technische Entwicklungen zur Förderung von Diversität in anderen Open-Source-Projekten, Ideen für zukünftige Projekte bis hin zur gemeinsamen Entwicklung eines Entwurfs für eine klare Positionierung zum Thema Diversität.

Dabei wurde schnell klar, dass selbst unter den Anhängern des Themas sehr vielfältige Auffassungen über Definition, Ziele, und Nutzen herrscht und eine klare Position oder Strategie noch nicht absehbar ist. Die Konferenz war hierbei sicher ein wichtiger Schritt, kann aber nur die Intitialzündung für die dort entwickelten Ideen sein, die einer nachhaltigen Umsetzung bedürfen. Besonders interessant war daher der Blick über den Tellerrand, den Wikipedia ist nicht das einzige Open Source Projekt, das sich mit der Problematik mangelnder Vielfalt auseinandersetzt. Vorträge von OpenStreetMap und der Ada Initiative konnten z.T. bereits auf konkrete Erfahrungen und Ergebnisse verweisen - ein Grund mehr in Zukunft die Zusammenarbeit und den Austausch in dieser Hinsicht zu intensivieren und Synergien zu nutzen.

Auch wenn WMAT in absehbarer Zeit wohl kein eigenes Diversity Programm starten wird, war es für die allgemeine Communityarbeit doch wertvoll einen Überblick über diverse Aktivitäten zu bekommen, die das Ziel haben neue und bestehende Wikimedianer zu fördern - sei es mittels Reduzierung technischer Hürden oder durch die Einrichtung förderlicher Kommunikationsräume. Insbesondere die Implementierung des Teahouse Projekts in der deutschsprachigen Wikipedia werden wir in dieser Hinsicht mit Interesse verfolgen.

Wie immer bei solchen Gelegenheiten, konnte ich vor allem auch durch die informellen Gespräche am Rande viel mitnehmen: So habe ich im Rahmen der Veranstaltung den deutschen Community Advocat Jan Eißfeld kennen gelernt und mich mit ihm über aktuelle Fragestellungen (allem voran natürlich der Dauerbrenner FDC) ausgetauscht - ein Dialog, den wir ab jetzt regelmäßig fortführen wollen. Mit Jessie Wild vom Grantmaking Team der WMF konnte ich Details zu unserem geplanten Board Trainings diskutieren und habe dabei zudem einen wertvollen Impuls zum Thema Evaluation mitgenommen, der für uns hilfreich sein könnte: Learning Patterns.

Weitere Informationen: http://meta.wikimedia.org/wiki/Wikimedia_Diversity_Conference/de

Vermittlung von Medienkompetenz am Beispiel Wikipedia 2013-11-14
Hubertl inmitten der Jugendlichen

Die beiden Autoren Hubertl und Karl Gruber wurden am 5. November vom akademischen Gymnasium in Graz für einen Workshop eingeladen. Es war nicht das Ziel, direkt Autoren zu gewinnen, sondern den Jugendlichen zu vermitteln, wie man an die richtige Verwendung von Wikipedia herangeht. Mit 47 Schülern von zwei siebenten Klassen sowie drei Lehrern wurde der Wikipedia - Workshop abgehalten. Am Beispiel von engagierte Professoren an diesem Gymnasium, die teilweise selbst als Autoren bei Wikipedia tätig sind, wurde den Jugendlichen die verschiedenen Wahrnehmungen von Wikipedia vermittelt. Das Interesse war enorm, speziell auch der Umgang und die offene Beantwortung von kritischen Fragen schaffte ein ganz hervorragendes Arbeitsklima. Das Feedback, welches in der Folge von den Schülern aber auch von der Lehrerschaft kam, zeigte, dass dieser Besuch wirklich erfolgreich war. Mehr dazu auch seitens der Schule, siehe hier sowie in der Commons-Category. Ein weiterer Termin mit den restlichen zwei Klassen dieser Schulstufe wurde noch am selben Tag vereinbart.

Den Vortag nutzten wir, um die Grazer Innenstadt mit dem Fotoapparat unsicher zu machen. Am Abend gab es dann einen kurzfristig und außertourlichen, quasi durch zwei Nichtgrazer fremdorganisierten ;-), Stammtisch, um einige, auch neue Grazer Wikipedianer kennenzulernen und über verschiedene Fragen und Probleme zu diskutieren. Dieser fand in einem Lokal der Grazer Alternativ-Musikszene in lockerer und amüsanter Form statt. Dabei standen natürlich auch Gespräche mit dem Provider Peter Mayer am Programm, der uns dankenswerterweise die Möglichkeit für den Betrieb des in Planung befindlichen Regiowiki schafft.

Alles in Allem bekamen wir wieder bestätigt, dass persönliche Kontakte durch "Kontakte ausschließlich in der virtuellen Welt" niemals ersetzt werden können.

Eine ausführlichere Erklärung zum Regiowiki findet sich im Anhang.

(Veröffentlicht von Karl Gruber am 14.11.2013, CC-BY-SA 3.0)

Gabalier-Wikimedia-BDA: gemeinsame Leidenschaft Kulturerbe2013-11-15
Danke an torten.at für die Unterstützung mit unserer tollen Geburtstagstorte!

„Wiki Loves Monuments“, laut Guinness-Buch der Rekorde der größte Fotowettbewerb der Welt, zeichnete am 14. November in der Wiener Hofburg die diesjährigen Österreich-GewinnerInnen aus. Special Guest der Preisverleihung, Kunsthistoriker und „Dancing Star“ Willi Gabalier bekannte: „Denkmalschutz ist meine Leidenschaft“. Das Siegerfoto im Österreich-Wettbewerb zeigt den Retzer Kalvarienberg in Niederösterreich, der Linzer Mariendom belegte den ersten Platz in der Kategorie „Fotos vom Tag des Denkmals“. Eingesendet wurden rund 11.800 Bilder. Der Österreich-Fotowettbewerb von „Wiki Loves Monuments“ ist eine Kooperation des Fördervereins Wikimedia Österreich, der Wikipedia Community und dem Bundesdenkmalamt.

„Die starke Teilnahme zeigt die Begeisterung der Menschen für ihr kulturelles Erbe. Um es für die Zukunft zu erhalten, brauchen wir engagierte Partner wie Wikipedia und Wikimedia, mit denen wir den Denkmalschutz ins 21. Jahrhundert bringen“, sagte Barbara Neubauer, Präsidentin des Bundesdenkmalamts, anlässlich der Preisverleihung über die Zusammenarbeit bei der Dokumentation des gebauten Kulturerbes in Form von Denkmallisten.

Vorstandsmitglied von Wikimedia Österreich, Beppo Stuhl: "Wir feiern heuer den fünften Geburtstag. Ein Projekt nimmt in der Vereinsgeschichte dabei einen besonderen Platz ein: Der internationale Fotowettbewerb "Wiki Loves Monuments" im Zusammenspiel mit dem Wikipedia-Community-Projekt "Denkmallisten". In Zusammenarbeit mit unserem Partner, dem Bundesdenkmalamt, konnten wir in den letzten drei Jahren rund 90 Prozent der österreichischen Denkmäler mit hochwertigen Fotografien dokumentieren."

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Wiki Loves Monuments 2013 - Die Sieger stehen fest! 2013-11-05
Das diesjährige Siegerbild von GuentherZ

Wiki Loves Monuments, der größte Fotowettbewerb der Welt, ist auch 2013 in Österreich ein grandioser Erfolg gewesen. Bevor wir zu den Siegerbildern des diesjährigen Wettbewerbs in Österreich kommen, seien an dieser Stelle ein paar Zahlen präsentiert, die den Erfolg deutlich machen: 11.074 Fotos wurden von 190 Fotografen während des Wettbewerbszeitraums hochgeladen. 89 % aller denkmalgeschützten Objekte in Österreich wurden mittlerweile mindestens einmal fotografiert - auch das ist nicht zuletzt ein Erfolg von Wiki Loves Monuments.

Kommen wir nun aber zu den Gewinnerbildern des diesjährigen Wettbewerbs: Aus den 11.074 eingereichten Fotos suchte die Vorjury in einem ersten Schritt die 644 besten Fotos aus. Diese wiederum bildeten die Grundlage für die Entscheidung der Hauptjury, die nun die 10 besten Bilder im nationalen Wettbewerb bestimmte, welche in der Folge auch im internationalen Wettstreit eingereicht werden. Die österreichischen Top 10 zeigen eine erstaunliche Vielfalt an denkmalgeschützten Objekten. Es finden sich Ruinen, Bildstöcke, Fenster, Skulpturen und sogar eine Windmühle, die unser diesjähriges Siegerbild darstellt, unter den Einreichungen. Alle prämierten Bilder können hier eingesehen werden.

Am 14. November 2013 findet in der Hofburg in Wien, am Stammsitz des Bundesdenkmalamts, die feierliche Preisverleihung mit den Fotografen der ausgezeichneten Bilder statt. Hierbei gibt es für Wikimedia Österreich noch einen weiteren Grund zu feiern, denn unser Verein feiert heuer sein 5-jähriges Bestehen! Aus diesem Grund erlauben wir uns, im Anschluss an die Preisverleihung zur gemeinsamen Geburtstagsfeier ins Siebensternbräu im 7. Bezirk einzuladen. Über eure zahlreiche Teilnahme sowohl an der Preisverleihung als auch der Geburtstagsfeier würden wir uns freuen.

Einladung zur 6. ordentlichen Mitgliederversammlung2013-10-30
Heuer sind wir zu Gast in St. Pölten

Ein spannendes und erfolgreiches Jahr neigt sich dem Ende zu. Auch in diesem Jahr möchten wir Euch über die Fortschritte des Vereins, die Projekte und Programme von 2013 informieren und die neuen Herausforderungen für das kommende Jahr diskutieren.

Wikimedia Österreich lädt daher alle Vereinsmitglieder und Interessierten recht herzlich zur 6. ordentlichen Mitgliederversammlung ein. Die Mitgliederversammlung ist eine wichtige Möglichkeit, sich an den Diskussionen zur Tätigkeit des Vereins und den Weichenstellungen für die Zukunft zu beteiligen und eine gute Gelegenheit, den alten und neuen Vorstand und die Mitarbeiter des Vereins persönlich kennen zu lernen. Die Mitgliederversammlung findet am Sonntag, dem 17. November 2013 an der Fachhochschule St. Pölten statt. Wir bitten um Anmeldung bis spätestens 7. November hier.

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"netidee"-Förderung für Open Data Portal 2013-10-28
Claudia Garád (WMAT) und Martin Kaltenböck (rechts) von der Open Knowledge Foundation bei der Urkundenübergabe.

Offene Daten sind ein wichtiger Bestandteil einer transparenten Informationsgesellschaft und eine wichtige Ressource für Wikimedia Projekte. Österreich ist bereits ein Vorreiter im Bereich offener Verwaltungsdaten und diese sollen nun durch eine weitere zentrale Plattform - das Open Data Portal Österreich - ergänzt werden.

Diese Projektidee wird nun für ein Jahr durch die Initiative „netidee – powerful innovations“ der Internet Foundation Austria mit Höchstfördersumme von 50.000 EUR gefördert.

Das Open Data Portal Österreich ist eine Kooperation von Wikimedia Österreich, der Open Knowledge Foundation Österreich und der Cooperation OGD Österreich, zu der u.a. das Bundeskanzleramt und die Verwaltung der Stadt Wien gehören. Ziel der Kooperation ist die Einrichtung Katalog für alle offenen Daten, die nicht Daten der öffentlichen Verwaltung (Open Government Data) sind: Darunter sind Datensätze und deren Beschreibung (Meta-Daten) zu verstehen, die von Zivilgesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft, Kunst & Kultur und/oder NPOs/NGOs zur Verfügung gestellt werden.

Wie alle unsere Projekte, ist auch das Open Data Portal nicht-gewinnorientiert und die Daten unterliegen der freien Lizenz CC-BY (Creative Commons Namensnennung) und können damit auch kommerziell weiterverwendet werden.

Weitere Informationen: http://opendataportal.at

Bericht von den Vienna Masters 2013-09-23
Ben Maher auf Tripple X III

Ein sehr lesenswerter Bericht von Ailura:

Ich hatte am Samstag die Gelegenheit, mit Akkreditierung vom Verein das Reitturnier der Global Champions Tour im Rahmen der Vienna Masters zu dokumentieren. Am Informationsstand bekam ich ein Pressebändchen mit freiem Eintritt und Zugriff auf Kaffee und Semmeln im Pressecontainer. Am Nachmittag machte ich zunächst einige Testfotos bei Gold Tour-Turnier von der Tribüne aus und versuchte ein optimales Kamera-Setup zustande zu bekommen. Nach dem Showprogramm am Nachmittag begann dann um 18:30 das internationale Springreitturnier, für das alle akkreditierten Pressefotografen hinter der Bande platziert wurden.

Ich habe mich für das 70-200mm-Objektiv entschieden, die Profis hatten zumeist größere Zooms am Start, ich war aber ganz froh, noch etwas Spielraum zum croppen und nicht ganz so viel Gewicht zu haben. Das Monopod war leider nicht verfügbar, ich hoffe mal, dass sich meine Gelenke im Laufe der Woche wieder erholen. Während des Turniers bei einbrechender Dunkelheit mit Flutlicht habe ich versucht, mit 3-D Tracking und kurzer Belichtungszeit (1/640) möglichst viele Reiter am Hindernis gut zu erwischen, die Ergebnisse sind hier zu finden (noch nicht vollständig). Anschließend war noch Siegerehrung und Pressekonferenz, den Rest des Wochenendes verbrachte ich dann mit Sortieren und Nachbearbeiten der Bilder. Am Sonntag hätte man eine weitere Gelegenheit für das hochkarätige Starterfeld plus einige erfolgreiche Dressurreiter gehabt, auf die ich aber wegen der Nachbearbeitung verzichtet habe.

Mit den Ergebnissen konnte ich bisher 17 Artikel bebildern (3 davon neu), vor allem weil einige unbebilderte Pferde am Start waren. Das Turnier war eine großartige Gelegenheit für sehr viele relevante Motive, die wir hoffentlich auch nächstes Jahr wieder nutzen können.

(Original veröffentlicht von Ailura via Mailingliste am 23.9.2013, CC-BY-SA 3.0)

Berichte über die Wikimania 2013 in Hong Kong
== Berichte von der Wikimania 2013 Hongkong ==

WMAT Stipendiaten

WMAT Mitarbeiter

WMAT Vorstand

Diskussion zu den Berichten

Derzeit gibt es technische Probleme mit den Diskussionsseiten der Einzelberichte, daher bitte ich, Kommentare und Diskussionsbeiträge vorerst hier zu platzieren. --Beppo 10:12, 30. Aug. 2013 (CEST)

(ich kann leider keine neue Diskussion eröffnen, daher hier)

Darf ich bitte an die letzte Mitgliederversammlung erinnern, speiell an das, was im Protokooll mit "Wikimania - Kurze Diskussion über Berichte der Stipendiaten von Wikimania" zusammengefasst ist.

Es ist schön, wenn ein Stipendiat oder Vereins/Vorstandsmitglied seine Eindrücke und ein bisserl was vom Programm in den Bericht hineinschreibt, aber ich möchte nochmal darauf hinweisen, dass die wichtigsten Soll-Inhalte die folgenden sind:

  1. Was war das Ziel (oder der Auftrag vom Verein) für die Teilnahme des Stipendiaten / Entsandten?
  2. Was war der eigene Beitrag zur / auf der Veranstaltung? (Zusammenfassung und Link auf die jeweiligen Präsentationen, Handouts u. dgl.)
  3. Wie war das Feedback zum Beitrag?
  4. Gibt es ein Follow-Up?
  5. Wurde das Ziel der Teilnahme erreicht (und somit der Zweck erfüllt)?

-- Zeitgeisterfahrer 22:41, 22. Aug. 2013 (CEST)

hallo gerhard, danke für deine rückmeldung. allerdings lassen sich die von dir vorgeschlagenen soll-inhalte nicht auf alle stipendiaten anwenden. einen eigenen beitrag / session zu machen war keine vorraussetzung für das stipendium, kann es auch gar nicht sein, da man selbst wenn man einen beitrag einreicht keine garantie hat, dass dieser es auch in das programm schafft. sich international zu vernetzen und über offline-projekte bzw. die arbeit an der wikipedia und der schwesterprojekte auszutauschen, rechtfertigt die teilnahme an einer internationalen konferenz. ziel war es daher, die eindrücke und informationen, die man vor ort gesammelt hat mit der community zu teilen. --CDG 08:59, 26. Aug. 2013 (CEST)
WLM 2013 – Wir kommen! 2013-08-30
Teilnehmende Länder bei WLM 2013 – Österreich ist dabei!

Am Sonntag, dem 1. September 2013, ist es soweit: Wiki Loves Monuments startet in eine neue Runde und Österreich ist wieder mit dabei! Nachdem der äusserst erfolgreiche Wettbewerb Wiki Loves Monuments erst kürzlich vom Guinness Buch der Weltrekorde (erneut) zum größten Fotowettbewerb der Welt erklärt wurde, ist es unser Ziel, diesen Rekord auch heuer wieder zu brechen. 353.768 Fotos wurden im vergangenen Jahr bei WLM 2012 weltweit eingereicht – 10.810 davon aus Österreich.

Auch heuer heißt es also wieder: An die Fotoapparate, fertig, los! Über die praktische Kartenfunktion auf unserer Webseite (http://wikilovesmonuments.at/osterreich/) können alle Denkmäler - aufgeschlüsselt nach Bezirken - gefunden werden. Auf der Karte rot markierte Objekte wurden überhaupt noch nicht für unsere Denkmallisten erfasst und warten nur darauf, dass ein fleißiger WLM-Fotograf sie ablichtet. Aber auch bei denkmalgeschützten Objekten, die bereits ein Foto aufweisen können, lohnt es sich, genauer hinzuschauen. Oft sind es die kleinen Details, die ein Denkmal ausmachen - und diese Details können oft fotografisch noch ins optimale Licht gerückt werden.

Überrascht uns mit eurer Kreativität, mit euren Fotografien und eurem Entdeckergeist. Lasst uns alle teilhaben am kulturellen und baulichen Erbe Österreichs!

Von Schweiß und Schwärmern2013-08-06
Ösis und Piefkes zu gleichen Teilen
Auch in der Bio-Redaktion gibt es Black Hats. Nicht im Bild: (Blitz-)Lichtscheues Gesindel, Externe, Wombat

Sonntag Mittag in Bayerisch-Kongo, kurz hinter der deutsch-tschechischen Grenze: Zwei Wikipedianer, eben noch eifrig auf der Suche nach einer Tankstelle, fahren rechts ran. Hinter ihnen hält in der Sommerhitze ein silberner Wagen, aus dem zwei Zivilfahnder der Regener Polizei aussteigen. Ausweiskontrolle, einer der Kollegen verschwindet mit den Dokumenten im Wagen, der andere beginnt, Fragen zu stellen. Ob die beiden Angehaltenen aus Tschechien kämen? Zustimmung. Soso, wohl ein Wanderurlaub. Ob sie Waffen oder Drogen mit sich führten? Die Gefragten blicken sich an und müssen lachen. Nein, das ganz bestimmt nicht. Der Beamte, kurz angebunden, bittet darum, den Kofferraum zu öffnen, dann die Hintertüren. Im Fußraum der Rückbank entdeckt er einen milchig-durchsichtigen Kasten, der Blätter und Zweige enthält. Was das denn sei? – „Raupen.“ – „Raupen?“ – „Ja, Raupen. Ich hab gedacht, für die paar Tage kann ich sie mitnehmen, war ja nicht so lang.“ Der Beamte schüttelt entgeistert den Kopf und händigt den beiden ihre Ausweise wieder aus. Wenn die drüben in Tschechien was geraucht haben, dann sicher nicht das, nach dem er gesucht hat, aber bestimmt das falsche. Die beiden Wikipedianer steigen zurück ins Auto und machen sich mitsamt der Raupen wieder auf den Weg.

Was aber war wirklich passiert, jenseits der Grenze? Hatten die beiden tatsächlich nur einen harmlosen Wanderurlaub hinter sich? Waren sie tatsächlich so unschuldig, wie sie den Beamten glauben lassen wollten? Schön wäre es gewesen.

Vollständigen Artikel lesen
Was blüht denn da? − Frag Wikipedia! 2013-07-23
Ein Schild mit QR-Code im Botanischen Garten

Wikipedia erklärt Botanischen Garten der Uni Graz

Der Botanische Garten der Karl-Franzens-Universität Graz bietet ein neues Service für BesucherInnen: Wer auf eigene Faust die Pflanzenwelt erkunden möchte, muss nicht mehr auf detaillierte Erklärungen verzichten. Bei einer Auswahl von rund sechzig Pflanzen sind die Etiketten mit QR-Codes versehen, die direkt auf Wikipedia verlinken. „Den BesucherInnen stehen damit Informationen auf höchstem wissenschaftlichen Niveau zur Verfügung“, freut sich Garten-Leiter Dr. Christian Berg. Diese Zusammenarbeit mit der Online-Enzyklopädie im Bereich Botanik ist weltweit einzigartig. Die Vorbereitungen dazu waren umfangreich. „Wikipedia erstellte zahlreiche neue Seiten, da viele unserer Pflanzen noch nicht beschrieben waren“, so Berg.
Die erweiterten Beschreibungen sind auch für das internationale Publikum interessant: Die QR-Codes erkennen die Sprache der Smartphones und leiten auf die entsprechende Version von Wikipedia weiter. Die Anzahl der Beschreibungen wird in den nächsten Jahren erweitert.

Unser Arbeitstreffen mit den WMF-Vertretern2013-07-16
WMF-Vertreter mit lokalen Wikipedianern in der Hofburg

Am Donnerstag und Freitag (11. u. 12.7.) war es soweit, dass wir als österreichisches Wikimedia-Chapter drei Vertreter der Wikimedia Foundation bei uns in Wien begrüßen durften. Viele von den Wiener Communitymitgliedern haben am Donnerstagabend die Gelegenheit genutzt, die drei hochrangigen WMF-Vertreter persönlich kennen zu lernen. Unsere Gäste waren jedenfalls voll des Lobes für die sehr aktive und interessierte österreichische Community.

Was haben wir jedoch sonst so mit den WMF-Vertretern gemacht? Grundsätzlich waren es zwei sehr intensive, arbeitsreiche Tage für uns alle. In mehreren thematischen Gesprächsrunden wurden zum einen organisatorische Sachfragen zu Wikimedia Österreich abgeklärt, aber zum anderen auch harte, finanztechnische Fakten durchbesprochen.

Vollständigen Artikel lesen
Wiki Loves Public Art: Die Gewinner stehen fest2013-07-01
2. Platz: Der Donnerbrunnen in Wien

Unsere Jury hatte die Qual der Wahl: 108 Fotografen reichten insgesamt rund 2400 Bilder von öffentlicher Kunst in Wien und Linz ein. Damit konnte Wikimedia Österreich im internationalen Vergleich die meisten Teilnehmer motivieren und liegt bei der Anzahl der eingereichten Bilder auf dem zweiten Platz. Dass sich das Mitmachen auch für Neulinge und Kurzentschlossene lohnte, zeigt die Top 10 Auswahl – neben erfahrenen Wikimedia-Fotografen konnten sich v.a. auch in den oberen Rängen zahlreiche Neueinsteiger positionieren. Der Erstplatzierte darf sich nun über Fotoequipment im Wert von 500 Euro freuen und auch den anderen Preisträgern winken attraktive Sachpreise.

Die Siegerbilder zeichnen sich dadurch aus, dass sie die besondere Qualität von Kunst im öffentlichen Raum einfangen und sie als integralen Bestandteil unseres Alltags und unserer Lebenswelt darstellen. An der Schnittstelle von Kunst und Alltag entstehen so durchaus humorvolle Momentaufnahmen: Ein Kaiser Franz Josef, der etwas irritiert auf den Besen zu seinen Füßen hinab sieht oder eine neugierige Schönheit aus Bronze, die dem Betrachter vor Hintergrund einer städtischen Brunnenanlage entgegenblickt. Der drittplatzierte Held aus Stein befindet sich in direkter Nachbarschaft von Iron Man und scheint den Vergleich mit dem modernen Superhelden nicht zu scheuen. Doch auch klassische und zeitlose Aufnahmen sowie liebevolle Detailstudien finden sich unter den zehn Bestplatzierten, die nun zur Endausscheidung an die internationale Jury weitergegeben werden. Wir drücken die Daumen!

Alle Preisträger finden sich hier auf http://wikilovespublicart.at
ÖFB-Cupfinale 2013: Bericht vom Spiel2013-06-06
ÖFB-Cupfinale

Feiertag, schwere Verkühlung, ca. 10 Grad und Regen. Normalerweise die ideale Basis, um sich einen faulen Tag auf der Couch mit einem heißen Tee zu machen. Blöd nur, dass ich ausgerechnet für diesen Tag eine Akkreditierung für das ÖFB-Cupfinale bekommen hatte…

Zuerst informierte ich mich mal im Internet bzw. bei Wikipedia-Kollegen darüber, wie man ausrüstungstechnisch mit dem Regenwetter umgeht. Von „macht der Ausrüstung eh nix“ bis Profi-Regenschutzequipment war alles zu finden. Schließlich entschloss ich mich die Nikon D300s mit einem Müllsack vor Regen zu schützen und für die Canon die vorhandene Regenschutzhülle zu verwenden. Nachdem ich bei der Pressekassa mein Ticket geholt hatte stiefelte ich ins Stadion und konnte gleich mal den Kollegen beim Montieren ihres Regenschutzes zuschauen. Interessanterweise waren da so einige mit dem gleichen Canon-Objektiv und dem gleichen Regenschutz, wodurch ich mir das richtige Aufsetzen des Regenschutzes gleich anschauen konnte. Im Prinzip ist es lediglich notwendig, die Augenmuschel von der Kamera zu entfernen und dort die Augenmuschel des Regenschutzes anzubringen sowie die Klettverschlüsse um das Objektiv zu schnüren. Um das Objektiv der Nikon hatte ich einfach einen Plastiksack geklebt und mit Gummiringerl befestigt, sodass zumindest der Großteil der Kamera vor Regen geschützt war.

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Wikipedia im Niederösterreichischen Landtag2013-05-23
Das Team im Niederösterreichischen Landtag mit Landtagspräsident Johann Penz, Foto: Ralf Roletschek, CC-by-sa 3.0

St. Pölten, 23. Mai 2013 – Zur Landtagssitzung am 23. Mai 2013 öffnet der Niederösterreichische Landtag seine Türen für Fotografen und Autoren der Wikipedia. Ziel des Projekts ist es, die Personenartikel der Landtagsabgeordneten in der Wikipedia zu verbessern.

„Als erstes Parlament in Österreich setzen wir im Niederösterreichischen Landtag auf Professionalisierung der Wikipedia-Einträge der Abgeordneten und darauf mit Online-Plattformen offen zusammen zu arbeiten“, zeigt sich Landtagspräsident Ing. Hans Penz erfreut über die Initiative. Für Präsident Penz, der im Juni unter dem Generalthema „Parlamentarismus und Bürgerbeteiligung in der modernen Informationsgesellschaft“ der gemeinsamen Konferenz der österreichischen und deutschen Landesparlamente vorsteht, ist das Wikipedia-Projekt ein wichtiger Baustein, um die Wahrnehmung der Parlamente zu verbessern.

Bei der Suche nach Informationen im Internet führt der erste Klick meist zu der Internet-Enzyklopädie Wikipedia – nicht umsonst zählt sie zu den zehn am häufigsten aufgerufenen Websites der Welt. Auch für Politiker und politische Institutionen ist das Online-Nachschlagewerk mittlerweile eine zunehmend bedeutsame Plattform, um neutral und übersichtlich Informationen einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.

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Bericht GLAM-WIKI 2013 London2013-05-15
GLAM-WIKI 2013 Teilnehmer, Mike Peel (www.mikepeel.net), CC-BY-SA-2.5
Dank der Unterstützung von Wikimedia Österreich konnte ich nicht nur am Planungstreffen im September 2012 (siehe Jahresbericht) sondern auch an der eigentlichen GLAM-WIKI-Koferenz in London Mitte April teilnehmen. Ziel der Veranstaltung war es den Austausch zwischen GLAM – Institutionen, also Galerien, Bibliotheken, Archiven und Museen und Wikipedia zu ermöglichen, Beispiele für erfolgreiche Kooperationen aufzuzeigen und Motivationen der einzelne Beteiligte der GLAM – Institutionen aufzuzeigen. Natürlich blieb es nicht nur beim Erfahrungsaustausch. Auch einige konkrete Projekte konnten geplant werden.


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Jetzt mitmachen: Fotowettbewerb „Wiki Loves Public Art“ 2013-04-29
Wiki loves Public Art

Kunst für alle – das ist Public Art, also Kunst im öffentlichen Raum. Um diese einem noch größeren Publikum online zugänglich zu machen, veranstaltet Wikimedia Österreich vom 1.-31. Mai 2013 zum ersten Mal einen Fotowettbewerb zum Thema öffentliche Kunstwerke in Wien und Linz.

Ziel des Wettbewerbs ist es, so viele Bilder wie möglich unter freier Lizenz auf dem digitalen Medienarchiv Wikimedia Commons zur Verfügung zu stellen. Damit stehen sie für die Illustration von Artikeln in der Wikipedia sowie für andere On- und Offlineprojekte weltweit zur Verfügung.

Neben Österreich richten zeitgleich auch Wikipedia Communities in Schweden, Spanien, Israel und Finnland den Wettbewerb aus. Eine nationale Jury bewertet zunächst die österreichischen Einreichungen, die für den Wettbewerb hochgeladen werden. Den Gewinnern winken Sachpreise und Gutscheine im Gesamtwert von 1000 Euro. Anschließend werden die zehn besten Bilder aus den teilnehmenden Ländern an eine internationale Jury weitergeleitet. Dabei gibt es weitere attraktive Preise, wie z. B. Reisegutscheine, zu gewinnen.

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Bericht Wikimedia Chapters Conference Mailand 2013-04-24
Mailand By Claudia.Garad CC-BY-SA-3.0

Hier für euch ein paar Eindrücke und Informationen, die Kurt, Andrea und Claudia von der Chapters Conference mitgenommen haben:

  • Dauerbrenner: FDC

Ganz oben auf unserer Liste stand der Austausch mit WMF-Kollegen und Kollegen aus den Chaptern rund um das Thema FDC. Aktuell beschäftigt uns ja das Reporting für das erste Quartal und wie bei der Bearbeitung des Antrags herrscht seitens der Chapter allgemein Unsicherheit darüber, was die Foundation von uns erwartet und in welchem Umfang. Die Diskussionen in Mailand zeigten einmal mehr, dass der gesamte Prozess auch für die WMF immer noch ein Lernprozess mit vielen offenen Punkten ist, der nur im stetigen Austausch mit den Chaptern erfolgreich und zielführend sein kann. Dies wird natürlich im weiteren Prozess entsprechend berücksichtigt.

Ähnliches gilt für die erste Runde der persönlichen Finanz- und Organisationsentwicklungsgespräche mit Garfield und Anasuya. Das argentinische Chapter hat bereits den Anfang gemacht und im Juli folgen neben WMAT auch WMNL und WMSE. Im Ergänzung zu den Gesprächen während der Chapter's Conference haben wir hier die Möglichkeit WMAT-spezifische Fragen und Themen im Detail zu diskutieren und unsere Perspektive auf den FDC Prozess noch ausführlicher darzulegen.

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Bericht LinuxTage Graz 2013-04-22
Beppo und Marco beim Linuxtag in Graz. By Thomas Planinger CC-BY-SA-3.0

Am Samstag, 20. April fanden in Graz die 11. Linuxtage statt. Wikipedia/Wikimeda war mit einem Info-Stand vertreten. Rund 1000 Besucher wanderten im Lauf des Tages zu den Info-Ständen und Workshops in der FH Joanneum, viele davon waren Studenten der Fachhochschule oder der TU. Am Bücherstand gab es viel Literatur zu auf Linux basierender Software und sogar zur Wikipedia.

Schon um 7 Uhr war Marco aus Tirol angereist und hatte begonnen, das neue Info-Pult von WMAT auszupacken und aufzubauen, es waren alle Teile rechtzeitig eingelangt, aber keine Aufbauanleitung vorhanden. Aber dem Inschenör ist nichts zu schwör. Ab 8:10 Uhr waren auch Plani und ich am Ort des Geschehens und alles funktionierte perfekt, als die Besuchermassen pünktlich um 9 Uhr hereinströmten, um ihre Infotaschen – schwarz wie die von Wikipedia, aber mit Pinguin – abzuholen. Um 13 Uhr waren schon 600 Taschen verteilt.

Viele Grazer kannten WMAT und wussten, dass die WMAT-Zentrale in Graz war, editieren aber nur sporadisch in der Wikipedia, weil sie bei vielen anderen Projekten engagiert sind. Die Tendenz des Interesses an freier Software und freiem Wissen ist im Ansteigen begriffen, wie die Besucherzahlen zeigen. Es ist anzunehmen, dass sich nach den vielen Gesprächen, die wir dort geführt haben, auch mehr Steirer an der WP beteiligen.

In diesem Umfeld verwenden viele die Mediawiki-Software für eigene geschäftliche und private Wikis. Von den Organisationen, mit denen wir in Graz schon näher zusammengearbeitet haben, waren neben den Organisatoren der LinuxTage auch Open Streetmap, BikeCityGuide ( http://www.bikecityguide.org/de/ ) und Grazwiki vertreten. Das Grazwiki hat sich dem Bauerbe hauptsächlich in Graz gewidmet. Durch Vergleich alter und neuer Bauten in Graz (auf dem gleichen (Bau)-Platz) werden Bausünden der letzten Jahrzehnte deutlich: http://grazwiki.at .

Ab 18.30 Uhr fand eine Keysigning-Party statt. Dabei stellen sich die Teilnehmer gegenseitig vor und bestätigen einander ihre reale Bekanntschaft – ähnlich den „persönlichen Bekanntschaften“ in der WP. Sie legten dabei sogar einen amtlichen Ausweis vor und signierten gegenseitig den öffentlichen Teil ihres PGP-Keys, der zur Verschlüsselung von Mails dient.

Spielbericht: Fotografie bei Fußballspielen 2013-04-04
Faroer Islands national football team. By Michael Kranewitter CC-BY-SA-3.0

Ein lesenswerter Bericht von Michael Kranewitter aka Geiserich77 mit wertvollen Tipps für unsere Sportfotografen:

"Um einige Dinge festzuhalten, meiner Berichtspflicht nachzukommen und anderen Fotografen Tips zu geben möchte ich einen kurzen Bericht vom Länderspiel geben:

Wie gewohnt lief es mit der Akkreditierung einfach und unproblematisch. Mit umfangreicher Ausrüstung im Gepäck stiefelte ich von der U2-Station Stadion nach rechts zu den Pressekassen 3+4, gab meinen Namen bzw. Wikimedia Österreich an und erhielt mein Ticket. Damit brauchte ich nur nach rechts zum nächsten Nebeneingang gehen und konnte die heiligen Hallen des Ernst-Happel-Stadions betreten. Als nächster Schritt ging ich zum Empfang für die Fotografen, wo ich für 10 Euro Einsatz meine rosa/lila-Jacke erhielt, die mich als folglich als Photograph kennzeichnen sollte. Hier gab es auch noch die Möglichkeit sich an Kaffee und Getränken bzw. Brötchen zu laben, bevor es hinaus ins Stadion ging.

Anfangs versuchte ich einfach ein paar Stimmungsbilder vom Stadion zu machen. Ich probierte die mitgeführte Nikon D300s samt Weitwinkelobjektiv aus, schraubte danach die Canon EOS 5D Mark III mit dem Canon EF 400/2,8 L IS USM II Objektiv zusammen und setzte das Einbeinstativ darauf. Hierbei sei bemerkt, dass das Einbeinstativ etwas heikel zu montieren ist, diverse Plastikringe springen schon mal davon oder verschieben sich. Ich würde daher allen empfehlen, das Ganze vorab auszuprobieren. Im Gegensatz zu meinem ersten Einsatz bei Österreich vs. Deutschland hatte ich diesmal mit der vereinseigenen Nikon D300s und dem Nikon AF-S 70-200mm F/2.8G ED VR II Objektiv auch eine gute Zweitkamera mit, die ich ebenfalls zusammenbaute. Ich würde zukünftig nur ungern ohne die zusätzliche Nikon-Kamera ins Stadion gehen, da ansonsten Mannschaftsfotos oder dergleichen mit Überblickscharakter unmöglich sind, und die Nikon mit diesem Objekt gerade für das Mannschaftsfoto der Färöer Ideal war.

Der Stress des Fotografierens begann mit dem Einlauf der Mannschaften, wobei ich den Zeitdruck von meinem ersten Einsatz gar nicht mehr so in Erinnerung hatte. Innerhalb weniger Minuten bietet sich nämlich die Chance auf die besten portrait- oder portraitähnlichen Fotos bzw. auf Mannschaftsfotos. Mag das Ganze im Fernsehen langatmig und fad rüberkommen, gilt es im Stadion die Zeit zu nutzen. Bewaffnet mit der Canon, kleinster Blendenöffnung und Zeitautomatik knipste ich nach der Reihe die einzelnen Spieler beim Absingen der Hymne ab. Mehr als zwei Mal jede Mannschaft durchzufotografieren war aber dennoch nicht drinnen. Zugleich mussten nämlich auch die Spieler der Ersatzbank fotografiert werden, weil zu dieser Gelegenheit die einzige Möglichkeit besteht, auch sie möglichst nahe vor die Linse zu bekommen. Wenigstens konnte ich mich auf die Färinger konzentrieren, da es bereits genug Fotos der österreichischen Spieler gibt. Nach dem Absingen der Hymne stellten sich die Mannschaften wie gewohnt für die Mannschaftsfotos zusammen. Also legte ich die Canon schnell weg, brachte die umgehängte Nikon in Stellung und drückte drei Mal bei der Mannschaft der Färöer ab. Auch hier galt es schnell zu sein, lösen die Spieler ihre Formation doch nach wenigen Klicks wieder auf. Ein Foto auch von der zweiten Mannschaft zu machen war unmöglich.

Nach den Mannschaftsfotos wird man als Fotograf dann hinter die Banden gejagt. Es beginnt nun der weniger stressige Teil des Ganzen, wobei ich mich auf Spielerfotos der Färöer konzentrierte. Dies war gar nicht so einfach, insbesondere da sich die Färöer in die eigene Hälfte drängen ließen und so meist mit dem Rücken zu mir standen (in der Gegenrichtung wäre die Distanz wieder wesentlich größer gewesen). Die Actionszenen im Strafraum gelangen mir dann weniger gut. Meistens auf den falschen Punkt fokussiert, oft unscharf, oder einfach zu spät dran. Hier freue ich mich auf das nächste Mal, um einfach mit anderen Einstellungen (Blenden, Fokusseinstellungen) experimentieren zu können.

Nach 80 Minuten begann ich dann das Feld zu räumen. Für das Equiment verstauen, Jacke zurückgeben reichte die Zeit, um vor dem großen Pulk das Stadion zu verlassen und die Heimreise ohne Staus antreten zu können. Das Schleppen der Ausrüstung zum, im und vom Stadion war ohnehin anstrengend genug, sodass ich eine rasche Heimreise bevorzugte. Der Muskelkater am nächsten Tag war entsprechend. Der große Teil der Arbeit wartet ohnehin noch auf mich, gilt es doch, die Fotos zu sortieren, zu ordnen, zu benennen, nachzubearbeiten und hochzuladen. Wer wie ich Sinn für Experimente hat, bindet die Fotos dann auch noch in die Fremdsprachigen Artikel ein. Ich empfehle allen insbesondere bei fremden Schriftarten wie Griechisch oder Chinesisch den bearbeiten Button zu finden bzw. die bei manchen Wikipedias notwendigen Häkchen, Zusammenfassungszeilen o.ä. zu finden, damit die Änderung gespeichert wird.

Erste Fotos von mir gibts unter https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Austria_vs_Faroe_Islands_2013-03-22, wobei auch Steindy im Stadion war und einiges Hochgeladen hat."

Ausgezeichnet: WMAT erhält das Österreichische Spendengütesiegel 2013-02-07
Spendengütesiegel

Dank der Unterstützung unserer zum großen Teil treuen Spender konnten wir in den letzten Jahren auf zahlreiche spannende und erfolgreiche Projekte rund um die Förderung freien Wissens zurück blicken. Das Vertrauen unserer Spender ist uns sehr wichtig und der beste Nachweis eines transparenten, widmungsgemäßen und wirtschaftlich Einsatzes der Spendengelder ist das österreichische Spendengütesiegel.

Durch strenge Qualitätsstandards, Transparenz und laufende Kontrolle verpflichtet das Spendengütesiegel Organisationen zu effizientem Arbeiten. Im Rahmen des Prüfverfahrens legt Wikimedia Österreich jedes Jahr ausführlich über sämtliche Aktivitäten Rechenschaft ab und unterzieht sich einer strengen Prüfung durch unabhängige Prüfer. Insgesamt basiert die Prüfung auf 35 speziell ausgearbeiteten Kriterien und erstreckt sich auf über 300 Einzelfragen. Jahresbericht und Finanzbericht werden nun neben dem MitgliederWiki nun auch auf der Webseite www.wikimedia.at/informationsmaterial veröffentlicht. Anhand unserer Registriernummer 05907 kann die Gültigkeit des Spendengütesiegels zudem jederzeit überprüft werden.

Das Österreichische Spendengütesiegel wurde von führenden Dachverbänden gemeinnütziger Organisationen und der österreichischen Kammer der Wirtschaftstreuhänder (KWT) ins Leben gerufen, um die Spendensicherheit und das Vertrauen in die Spendenorganisationen zu fördern.


Jetzt Bewerben! 10 Stipendien für die Wikimania 20132013-01-25
Wikimania 2013 square logo

Vom 7.–11. August findet die diesjährige Wikimania in Hongkong statt, hier treffen sich die Communities der Wikimedia-Projekte aus der ganzen Welt und ihre Freunde und Gäste. Wie jedes Jahr ist sie Gelegenheit zur Begegnung, zum Austausch von Ideen und Erfahrungen und nicht zuletzt ermöglicht sie die Entwicklung neuer Initiativen für die Projekte.

Aber Hong Kong ist weit – und um eine geographisch möglichst vielfältige Konferenz zu ermöglichen, wird wie in den Vorjahren ein globales Stipendienprogramm angeboten. Wikimedia Österreich beteiligt sich an diesem Programm auch in diesem Jahr mit 10 Stipendien. Alle Infos dazu findet ihr auf der entsprechenden Projektseite






Startschuss für den freien Reiseführer Wikivoyage2013-01-15
Wikivoyage-logo-en

Zuwachs für die Wikipedia-Familie: Wikivoyage unterstützt Globetrotter künftig mit freien, unabhängigen und aktuellen Reiseinformationen

Das jüngste Familienmitglied orientiert sich dabei ganz an der erfolgreichen großen Schwester Wikipedia: Wikivoyage ist ein weltweiter, freier Reiseführer, der praktisch anwendbares Wissen zu Reisezielen und -themen sammelt und sich ausschließlich über Spenden finanziert. Jeder, der möchte kann sich als Autor einbringen und Informationen zu Reisezielen zusammentragen: Wo gibt es was zu sehen und zu erleben? Wo können Reisende gut übernachten, essen, einkaufen, weggehen? Der Fokus liegt somit auf Inhalten, die für Reisende von Nutzen sind - Wikivoyage ist keine Plattform für journalistische, atmosphärische Beiträge, Essays, Reportagen oder persönliche Reiseberichte. Die Inhalte stehen wie immer unter der freien Creative Commons Lizenz CC-BY-SA und können somit kopiert, weiterverwendet und verändert werden - einzig Autor und Lizenz müssen beibehalten und angegeben werden.

Dabei ist die Idee für ein freies Reiseportal ist nicht ganz neu: Bereits im Jahr 2003 - zwei Jahre nach Gründung der Wikipedia - begannen Evan Prodromou und Michele Ann Jenkins mit dem Aufbau eines freien Reiseführers. Sie verwendeten dabei ebenfalls die Software MediaWiki, die es allen interessierten Nutzern ermöglichte selbst zum Autor zu werden. Das Projekt wurde unter dem Namen Wikitravel bekannt und erfolgreich, so dass 2006 die amerikanische Firma Internet Brands das Projekt, die Markenrechte sowie Domains kaufte und das Projekt weiter betrieb. Das Ziel war, mit Werbeeinnahmen Gewinne zu erzielen. Einige der ehrenamtlichen Wikitravel-Autoren waren über die neue Richtung besorgt und spalteten sich ab. Wikivoyage wurde gegründet, in deutscher und italienischer Sprache. Getragen wurde die Abspaltung durch Wikivoyage e.V., einem gemeinnützigen Verein in Deutschland. Einige Jahre liefen beide Plattformen parallel, allerdings gelang es Internet Brands nicht die Plattform auszubauen und sie für Autoren attraktiv zu halten. Gleichzeitig beklagten sich die verbliebenen Autoren über mangelhafte Unterstützung und den instabilen Betrieb der Wikitravel Plattform, während Wikivoyage in Eigenverwaltung moderat wachsen konnte. Ende 2011 wurde die Situation prekär, immer mehr Autoren verließen Wikitravel, es gab kaum noch Administratoren, die Spammern und Vandalen Einhalt zu gebieten vermochten. Einzelne Autoren begannen Verhandlungen mit Wikivoyage und es entstand die Idee, beide Projekte zusammenzuführen und in die Hände der Wikimedia Foundation zu geben.

Ein Gespräch während der Wikimania-Konferenz im Juli 2012 in Washington D.C. zwischen Wikivoyage-, Wikitravel- und Wikimedia-Autoren, der Wikimedia Foundation sowie dem Geschäftsführer von Internet Brands stellte schließlich die Weichen für den Umzug und Zusammenschluss. Eine offene Abstimmung der Wikimedia-Gemeinschaft ergab, dass man Wikitravel und Wikivoyage als Kollegen willkommen heißen möchte. Im Anschluss wurde ein neuer Name für das gemeinsame Projekt gesucht - hier konnte sich in der Abstimmung Wikivoyage durchsetzen, so dass zumindest im deutsch- und italienischsprachigen Raum die bekannte Marke beibehalten wurde, wenn auch mit neuem Logo.

Zum 15. Jänner geht Wikivoyage nun in neun Sprachen unter neuem Dach offiziell online. Die inhaltliche Ausgestaltung und ihre Regeln legt dabei jede Sprachgemeinschaft für sich selbst fest. Das Projekt umfasst derzeit knapp 27.000 Artikel, davon rund 12.000 in deutscher Sprache.

Die Webseite von Wikivoyage ist unter http://wikivoyage.org zu finden, die deutschsprachige Ausgabe unter http://de.wikivoyage.org/.


Siehe auch Archiv#2013

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